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28.08.2026

Fusion beschlossen: Raiffeisenbank Mehring-Leiwen und Volksbank Trier Eifel stimmen für Zusammenschluss

Mehring/Leiwen/Trier (red/boß) Die Fusion der Raiffeisenbank Mehring-Leiwen eG mit der Volksbank Trier Eifel eG ist beschlossen: Nachdem die Mitglieder der Raiffeisenbank Mehring-Leiwen am Mittwoch, 26. August 2026,

mit 100 Prozent für den Zusammenschluss gestimmt hatten, haben am Donnerstag, 27. August 2026, auch die Vertreterinnen und Vertreter der Volksbank Trier Eifel der Fusion einstimmig, somit mit 100 Prozent zugestimmt. Mit der erwarteten Eintragung ins Genossenschaftsregister erfolgt die rechtliche Verschmelzung rückwirkend zum 1. Januar 2026.

„Wir danken unseren Vertreterinnen und Vertretern sowie den Mitgliedern der Raiffeisenbank Mehring-Leiwen für das große Vertrauen“, sagt Alfons Jochem, Vorstand der Volksbank Trier Eifel. „Die breite Zustimmung ist ein starkes Signal für unsere gemeinsame Zukunft. Mit der Raiffeisenbank Mehring-Leiwen gewinnen wir ein engagiertes Team und stärken unsere Präsenz in einer Region, mit der wir uns eng verbunden fühlen. Gemeinsam schaffen wir eine leistungsfähigere Genossenschaftsbank, die persönlich erreichbar und fest in der Region verwurzelt bleibt.“

Die Fusion ist die Antwort beider Häuser auf steigende regulatorische Anforderungen, den wachsenden Investitionsbedarf in Digitalisierung, den Fachkräftemangel und einen zunehmenden Bedarf an spezialisiertem Wissen. Durch die Bündelung ihrer Kräfte wollen die Banken ihre Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit langfristig stärken und ihren genossenschaftlichen Förderauftrag auch künftig verlässlich erfüllen. Die gemeinsame Bank wird weiterhin Volksbank Trier Eifel eG heißen und ihren juristischen Sitz in Trier haben. „Das klare Votum unserer Mitglieder zeigt, dass sie den eingeschlagenen Weg mittragen“, erklärt Nils Reh, Vorstand der Raiffeisenbank Mehring-Leiwen. „Wir führen damit unsere mehr als 120jährige genossenschaftliche Tradition in einem starken gemeinsamen Haus fort. Die Fusion bewahrt unsere Nähe zu den Menschen und Unternehmen vor Ort und eröffnet zugleich neue Möglichkeiten für unsere Mitglieder, Kunden und Mitarbeitenden.“
 

Für die Mitglieder und Kunden der Raiffeisenbank Mehring-Leiwen bleiben zentrale Elemente erhalten. Die Geschäftsstellen in Mehring und Leiwen sind im Verschmelzungsvertrag als strategische Standorte des Genossenschaftsbankings in der Region festgeschrieben und werden mindestens bis zum 31. Dezember 2031 weitergeführt. Das bisherige Geschäftsgebiet wird künftig durch eine eigene Regionaldirektion repräsentiert. Ein Regionalbeirat* soll die Interessen und Besonderheiten der Region eng begleiten.

Der alte Vorstand der Volksbank Trier Eifel eG wird die Geschäfte der fusionierten Bank übernehmen und fortführen. Alfons Jochem wird, wie bereits angekündigt, nach 45 Jahren zum 30.04.2027 in den Ruhestand gehen.
Für Kundinnen und Kunden besteht derzeit kein Handlungsbedarf. Bestehende Verträge bleiben grundsätzlich gültig. Die technische Fusion ist für November 2026 vorgesehen. Kundinnen, Kunden und Mitglieder werden rechtzeitig und transparent über mögliche Veränderungen informiert.

Hintergrund:
*Regionalbeirat: Die Regionalbeiräte bestehen jeweils aus mindestens sechs Mitgliedern. Diese werden von der Vertreterversammlung. aus dem Kreis der Mitglieder der Bank in der Regionaldirektion gewählt.
Er berät den Vorstand in den Angelegenheiten der Kunden in den Regionaldirektionen, bei der Entwicklung von Konzepten für Leistungen oder zur Geschäftspolitik der Bank und zur Förderung des Informationsaustausches zwischen Kunden und Bank. Zur Vermittlung der Interessen der Bank in den regionalen Märkten wird je Regionaldirektion ein Regionalbeirat gebildet.

(v.l.): Gerhard Jung (Aufsichtsratsvorsitzender Raiba Mehring-Leiwen), Michael Simonis (Vorstand VBTE), Michael Müller (Vorstand Raiba Mehring-Leiwen), Nils Reh (Vorstand Raiba MehringLeiwen), Peter Michels (Vorstand VBTE), Gerrit Strotmann (Aufsichtsratsvorsitzender VBTE), Alfons Jochem (Vorstand VBTE), Andreas Theis (Vorstand VBTE)