03.07.2026
Politik fordert nach Gewalttat in einer Mutter-Kind-Einrichtung in Stade Schutz für Fachpersonal - mit INPUT
Mainz/Saarbrücken/Stade (red/boß) Im niedersächsischen Stade hat ein Mann am vergangenen Montag sechs Fachkräfte in einer Mutter-Kind-Einrichtung erschossen. Dazu erklären die rheinland-pfälzische Familien- und Jugendministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler
und der saarländische Kinder- und Jugendminister Magnus Jung: „Dieser schreckliche Angriff in Stade hat uns erschüttert und macht uns zutiefst betroffen. Sechs Menschen wurden mitten aus dem Leben gerissen. Sechs Menschen, die ihrer Profession gefolgt sind und sich täglich für andere, vulnerable Menschen in schwierigsten Lebenslagen eingesetzt haben. In dieser schweren Zeit gilt unser Mitgefühl den Angehörigen der Opfer sowie allen Betroffenen. Wir denken in diesen Tagen aber auch an alle diejenigen, die nach dem schrecklichen Angriff in Stade weitermachen, weiterhin für Menschen in Notlagen da sind, obwohl sie im Arbeitsalltag selbst regelmäßig herausfordernden Situationen ausgesetzt sind: Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter, Erzieherinnen und Erzieher, Heilpädagoginnen und -pädagogen – an den gesamten Bereich der Jugendhilfe. Neben der Anteilnahme müssen Politik und Gesellschaft nun auch offen darüber sprechen, welche Rahmenbedingungen erforderlich sind, damit die Menschen, die sich tagtäglich für andere einsetzen, ihrer wichtigen Arbeit auch künftig bestmöglich geschützt nachgehen können.“
INPUT: Auch in Rheinland-Pfalz kommt es häufig zu wiederholten Bedrohungslagen mit gefährlichem Werkzeug, die seitens der Behörden ohne strafrechtliche oder zivilrechtliche Konsequenzen bleiben. Man kann nur warten, bis das Kind wieder in den Brunnen gefallen ist. |