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05.04.2026

Ausstellung von Anne Killat in der wArtehalle: Im Atem der Elemente – wo alles miteinander spricht

Lützkampen (red/boß) Neue Ausstellung „Im Atem der Elemente“ ab 11. April in der wArtehalle Welchenhausen (Eifelkreis), einem der kleinsten Kunstmuseen der Welt. Mit seiner Lage im Dreiländereck besteht ein idealer Resonanzraum

für das Ausstellungsthema. Grenzen, Übergänge und Vernetzung werden hier nicht nur verhandelt, sondern räumlich erfahrbar – Kunst als verbindende Sprache über geografische und materielle Grenzen hinweg.

In der Ausstellung „Im Atem der Elemente“ verbinden sich Malerei und Fotografie zu einer abstrakten Auseinandersetzung mit den fünf Elementen Feuer, Wasser, Erde, Luft und Aether. Im Zentrum steht die Idee ihrer Einheit: Alles ist miteinander verbunden, nichts existiert isoliert. Die malerischen Arbeiten entstehen aus strukturgebenden Materialien wie Marmormehl, China Clay und Bentonit. In einem experimentellen Prozess werden die Oberflächen unter anderem dem Feuer ausgesetzt. Flammen und Hitze greifen aktiv in das Werk ein, verändern das Material und machen Transformation sichtbar. Das Feuer wird so zum Mitgestalter der Arbeiten. Ergänzt werden die Werke durch fotografische Arbeiten, die Übergänge, flüchtige Zustände und atmosphärische Verdichtungen thematisieren. Gemeinsam eröffnen sie einen Raum des Dazwischen, in dem elementare Kräfte in Beziehung treten.

Zur Künstlerin: 
Seit 2019 arbeitet Anne Killat als freischaffende Künstlerin. Zunächst vertiefte sie sich in gezielt ausgewählten Workshops und im Eigenstudium abseits der klassischen Lehre in die künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten der Fotografie. Mit Mitteln der Reduktion, Unschärfe und Abstraktion bilde ich nicht ab, sondern suche nach einer tiefer liegenden Essenz der Dinge. Dieses Arbeiten aus der Intuition heraus ergänzt sie seit 2020 mit malerischen Ausdrucksmitteln. Mit feinstofflichen und natürlichen Materialien, z. B. Marmormehl, Erden, Wachsen, erschaffte sie abstrakte, reliefartige Arbeiten. Diese beiden Formen der künstlerischen Arbeit bilden für sie eine erfüllende Symbiose zu ihrer zuvor mehr als 30 Jahre währenden Tätigkeit in der Finanzwelt.
Die künstlerischen Arbeiten sind seit 2020 regelmäßig in Einzel- und Gruppenausstellungen zu sehen. In ihrem Wohnort in der Nähe von Frankfurt hat sie 2021 mit Unterstützung durch ein Projektstipendium der Hessischen Kulturstiftung in 2020 einen Kunstwanderweg mit 12 eigenen fotografischen Werken im Dialog mit japanischen Haiku angelegt, der sich mit dem Klimawandel und dem Waldsterben auseinandersetzt.
2021 hat ein Brückenstipendium der Hessischen Kulturstiftung die Erstellung eines Ausstellungskatalogs zu ihrem Projekt „Serendipity – Spuren bemerken, Schlüsse ziehen …“ ermöglicht. 2022 wurden mehrere Werke aus diesem Projekt durch die Jury für die Taunus-Kunst-Triennale im Stadtmuseum Hofheim ausgewählt.

Vernissage ist am 11.04..2026 16.00 Uhr in 54617 Lützkampen-Welchenhausen.
Die Ausstellung kann bis zum 17. Oktober 2026 besichtigt werden.
Öffnungszeiten 24/7

Presse Museumsverein wArtehalle Welchenhausen e. V.