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08.01.2026

Pfarreiengemeinschaft Schönecken-Waxweiler wird zur Pfarrei Westeifel St. Willibrord

Waxweiler (red/boß) Im Rahmen der Strukturreform des Bistums Trier wurde die Pfarreiengemeinschaft Schönecken-Waxweiler zum 31.12.2025 von Bischof Dr. Stephan Ackermann aufgehoben. Ebenso wurden

die dazugehörigen, bisher eigenständigen Pfarreien Lambertsberg St. Lambertus, Lasel St. Helena, Krautscheid-Ringhuscheid St. Martin, Niederlauch St. Martin, Schönecken St. Leodegar und Waxweiler St. Johannes der Täufer aufgelöst.
Diese fusionierten zum 1. Januar dieses Jahres zur neuen Pfarrei Westeifel St. Willibrord. Den Pfarrort hat der Bischof in seinem Dekret in Waxweiler verankert. Dort befinden sich das Katholische Pfarramt und der Dienstsitz von Pfarrer Georg Josef Müller, der vom Bischof zum Pfarrer der neuen Pfarrei für sechs Jahre ernannt wurde. Die bisherigen sechs Pfarreien bleiben als Kirchorte der neuen Pfarrei mit ihren Kirchen und Kapellen erhalten. Der Pfarrgemeinderat wird am 7./8. Februar gewählt. Dieser wählt dann nachfolgend den Verwaltungsrat der Kirchengemeinde.

Siegel der Pfarrei Westeifel St. Willibrord
Im Kirchlichen Amtsblatt des Bistums Trier hat der Bischöfliche Generalvikar, Dr. Ulrich Graf von Plettenberg, das neue Siegelbild der Pfarrei Westeifel St. Willibrord wie folgt beschrieben: „Das Siegelbild gibt die barocke Willibrordfigur wieder, die den Patron mit langem Bart und im Ornat eines Bischofs zeigt, ergänzt durch die Attribute des Bischofsstabs in seiner Linken und eines aufgeschlagenen Buchs in seiner rechten Hand, auf dem ein Kirchengebäude mit zwei Türmen - die Abteikirche des von ihm gegründeten Klosters in Echternach - steht.“
Im Bistum Trier gibt es jetzt 168 Pfarreien, die in 34 übergeordnete Pastorale Räume aufgeteilt sind. Die Pfarrei Westeifel St. Willibrord gehört zum Pastoralen Raum Prüm.

Michael Fischer