05.01.2026
Aktualisiert: „Herr Bundeskanzler, wir kommen aus dem Eifelland!”
Berlin/Hetzerath(red/boß) Die Sternsinger Klara, Lotta, Emil und Paul aus der Eifelgemeinde Hetzerath vertreten das Bistum Trier beim Dreikönigssingen im Bundeskanzleramt in Berlin. Wenn der deutsche Bundeskanzler
königliche Hoheiten empfängt, sind das in den seltensten Fällen Kinder und Jugendliche. Einmal im Jahr Anfang Januar jedoch glitzert und funkelt das Kanzleramt in Berlin nur so von Kronen auf jungen Häuptern: Wenn die Sternsinger ihren Segen für das neue Jahr bringen und auf die größte Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder weltweit aufmerksam machen. Wie alle deutschen Bistümer entsendet auch die Diözese Trier eine Sternsinger-Gruppe ins Bundeskanzleramt. Das Los-Glück fiel dieses Mal auf Emil, Lotta, Klara und Paul von der Pfarrei St. Hubertus aus Hetzerath, die sich rund um den Dreikönigstag am sechsten Januar auf den Weg nach Berlin machen werden.
Hintergrund: Das Dreikönigssingen 2026 ermutigt die Sternsingerinnen und Sternsinger sowie ihre Begleitenden, sich gegen Kinderarbeit einzusetzen und eine gerechtere Welt zu gestalten. Seit dem Start der Aktion 1959 kamen beim Dreikönigssingen insgesamt mehr als 1,4 Milliarden Euro zusammen, mit denen Projekte für benachteiligte und Not leidende Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa gefördert wurden. Mit den Mitteln aus der deutschlandweiten Solidaritätsaktion werden Projekte in den Bereichen Bildung, Ernährung, Gesundheit, Kinderschutz, Nothilfe, pastorale Aufgaben und soziale Integration unterstützt. Bundesweite Träger sind das Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger‘ und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ).
Quelle BIP - Simone Bastreri
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