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27.09.2025

Landesübungstag 2025 für den Brand- und Katastrophenschutz

Koblenz (red/boß) Rheinland-Pfalz zieht eine positive Bilanz vom ersten landesweiten Übungstag 2025. Landesweit waren etwa 100 Einzelübungen eingebunden. Insgesamt nahmen über 5.000 Einsatzkräfte

von Feuerwehren, Hilfsorganisationen, Fachbehörden und weiteren Organisationen des Brand- und Katastrophenschutzes teil.
Das Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz (LfBK) begleitete den Übungstag durch die Lagebeobachtung im Lagezentrum Bevölkerungsschutz und die Inbetriebnahme eines operativ-taktischen Führungsstabes. In allen sieben Leitstellenbereichen in Rheinland-Pfalz wurden Übungen durchgeführt.
Die größte Übung fand im Westerwaldkreis statt. Hier wurde bei einem dargestellten Zugunglück ein Massenanfall von Verletzten geübt.
"Der erste landesweite Übungstag für den Brand- und Katastrophenschutz in Rheinland-Pfalz war durch die hohe Beteiligung ein Erfolg. Ein Ziel war es, die Zusammenarbeit der Einheiten über Zuständigkeits- und Gebietskörperschaftsgrenzen hinweg zu stärken, damit auch die Kommunikations- und Meldewege zu erproben und ein realistisches Gesamtbild einer landesweiten Lage zu erzeugen", erklärte der Präsident des LfBK René Schubert. Die Bandbreite der geprobten Einsatzlagen reichte von Flächenbränden über Starkregen und Hochwasser bis hin zu Gefahrstoffunfällen und Massenunfällen mit zahlreichen Verletzten.

Staatssekretär Daniel Stich betonte: "Der Landesübungstag hat gezeigt, wie groß das Engagement der Einsatzkräfte im Brand- und Katastrophenschutz in Rheinland-Pfalz ist. Die vielen Beteiligten aus Landkreisen, kreisfreien Städten, Hilfsorganisationen, Feuerwehren und Integrierten Leitstellen haben eindrucksvoll bewiesen, dass sie auch in komplexen Szenarien Hand in Hand arbeiten. Übungen wie diese sind entscheidend, um im Ernstfall schnell und effektiv helfen zu können. Ich danke allen Beteiligten für das große Engagement."

Quelle Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz