20.10.2026
Aktualisiert: B 421/DB Brücke bei Jünkerath halbseitig gesperrt - Ersatzneubau in Planung
Jünkerath (red/boß) Aufgrund von festgestellten Schäden wurde die DB Brücke bei Jünkerath seit Mitte Oktober auf eine Spur verengt, der Verkehr wird mit einer Lichtsignalanlage geregelt. Dies ist eine vorsorgliche Maßnahme
zum Schutz aller Verkehrsteilnehmer. Denn eine aktuelle Sonderprüfung hat eine weitere Veränderung des Bauwerkszustands ergeben. Infolgedessen wird die Belastung vorsorglich reduziert. Dies geschieht durch eine halbseitige Sperrung mit Ampelregelung sowie eine Sperrung für Sondertransporte. So wird die Brücke bis zum geplanten Rückbau sicher erhalten. Aufgrund früherer Auffälligkeiten bei den regulären Brückenprüfungen wurde bereits 2021 der Prüfzyklus auf jährliche Kontrollen verkürzt. Dank dieser engmaschigen Überwachung des Bauwerkszustandes ist nun diese frühzeitige Reaktion möglich. Gleichzeitig laufen bereits die Planungen für einen Ersatzneubau. Diese wurden 2024 aufgenommen. Ziel ist es, die neue Brücke möglichst vor der geplanten Elektrifizierung der DB-Strecke im Jahr 2028 fertigzustellen. Weitere Untersuchungen werden folgen, um den Zustand der Brücke weiterhin sorgfältig zu überwachen. Die Verkehrsteilnehmer werden um Verständnis für die aktuelle Einschränkung gebeten. Durch die vorsorglichen Maßnahmen soll ein sicherer Betrieb der Brücke bis zum Ersatzneubau gewährleistet werden. Alle Verkehrsteilnehmer werden gebeten, die geänderte Verkehrsführung zu beachten und den Bereich der Engstelle aufmerksam und rücksichtsvoll zu passieren.
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