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09.10.2026

Seniorin durch TikTok-Masche um fünfstelligen Betrag betrogen

Mechernich (red/boß) Eine 68-jährige Frau aus Mechernich (Kreis Euskirchen) ist vor Kurzem Opfer eines Betrugs geworden. Ein bislang unbekannter Täter hatte die Frau über die Social-Media-Plattform TikTok kontaktiert

und sie im weiteren Verlauf um einen Betrag im unteren fünfstelligen Euro-Bereich betrogen.
Nach bisherigen Erkenntnissen täuschte der Unbekannte eine Notsituation vor und bat die Frau, mehrere Geldbeträge zu überweisen, um die vermeintliche Notlage abzuwenden. Die Geschädigte kam den Aufforderungen nach und überwies insgesamt einen Betrag im unteren fünfstelligen Euro-Bereich. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen Betrugs aufgenommen.

Präventionshinweise:
   - Die Polizei warnt vor Betrugsmaschen über soziale Netzwerke.
     Täter nutzen gezielt das Vertrauen ihrer Opfer aus oder täuschen
     Notlagen vor, um sie zu Geldüberweisungen zu bewegen.
   - Seien Sie vorsichtig bei Geldforderungen im Internet. Überweisen
     Sie kein Geld an Personen, deren Identität Sie nicht
     zweifelsfrei überprüft haben.
   - Prüfen Sie angebliche Notlagen kritisch. Lassen Sie sich nicht
     unter Zeitdruck setzen und hinterfragen Sie Geldforderungen,
     auch wenn diese glaubwürdig oder dringend erscheinen.
   - Überprüfen Sie die Identität Ihres Kontakts. Nutzen Sie dafür
     einen unabhängigen Kommunikationsweg und verlassen Sie sich
     nicht ausschließlich auf Angaben oder Nachrichten des jeweiligen
     Social-Media-Profils.
   - Sprechen Sie mit Vertrauenspersonen. Holen Sie vor größeren
     Überweisungen eine zweite Meinung ein.
   - Sichern Sie Beweise. Bewahren Sie Chatverläufe, Profilnamen,
     Nachrichten und Überweisungsbelege auf, wenn Sie einen Betrug
     vermuten.
   - Handeln Sie schnell im Schadensfall. Kontaktieren Sie umgehend
     Ihre Bank und versuchen Sie, die Überweisung gegebenenfalls
     stoppen oder zurückrufen zu lassen. Erstatten Sie Anzeige bei
     der Polizei.
Die Polizei rät, bei Geldforderungen über soziale Netzwerke grundsätzlich misstrauisch zu bleiben und sich nicht durch vermeintliche Notlagen zu unüberlegten finanziellen Entscheidungen verleiten zu lassen.