zurück 
06.10.2026

Leserservice: Klimaschutzmanagement im Eifelkreis

Klimaschutz wird im Eifelkreis Bitburg-Prüm zunehmend zu einer dauerhaften kommunalen Aufgabe: Seit September 2026 verfügen neben dem Kreis auch sämtliche Verbandsgemeinden sowie die Stadt Bitburg

über ein Klimaschutzmanagement. Die Klimaschutzmanagerinnen und Klimaschutzmanager bringen Fachwissen in die kommunalen Verwaltungen ein, vernetzen unterschiedliche Fachbereiche und Akteure, koordinieren und entwickeln verschiedene Klimaschutzmaßnahmen. Dabei geht es längst nicht mehr nur um einzelne Projekte. Klimaschutzmanagement schafft Strukturen, bündelt Wissen und trägt dazu bei, Klimaschutz dauerhaft in den kommunalen Entscheidungsprozessen zu verankern.
„Klimaschutz findet vor Ort statt. Wenn Kommunen dafür dauerhaft Fachkompetenz und klare Zuständigkeiten schaffen, können Projekte kontinuierlich weiterentwickelt und vorhandene Potenziale besser genutzt werden. Dass im Eifelkreis inzwischen flächendeckend Klimaschutzmanagements vorhanden sind, ist deshalb ein wichtiger Schritt“, so Benjamin Herrmann Abteilungsleiter Regionalbüros bei der Energie- und Klimaschutzagentur Rheinland-Pfalz.

Die Aufgaben der Klimaschutzmanagerinnen und Klimaschutzmanager reichen von Energieeffizienz in kommunalen Gebäuden über erneuerbare Energien, Mobilität, Wärmeplanung, Beschaffung, Flächenentwicklung bis hin zur Nutzung von Förderprogrammen. Zahlreiche kommunale Entscheidungen haben Auswirkungen auf Energieverbrauch und Treibhausgasemissionen.
Die Klimaschutzmanagements unterstützen die Verwaltungen dabei, diese Themen zusammenzuführen, Strategien weiterzuentwickeln und konkrete Maßnahmen auf den Weg zu bringen. Gleichzeitig können sie als Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen, Vereine und weitere Akteure vor Ort fungieren und gemeinsame Projekte anstoßen.
Gerade im ländlich geprägten Eifelkreis liegen dabei vielfältige Potenziale. Kommunale Gebäude und Liegenschaften bieten Möglichkeiten für Energieeinsparung und erneuerbare Energien.

Im Eifelkreis ist diese Entwicklung inzwischen flächendeckend sichtbar. Die Verbandsgemeinden Arzfeld und Südeifel haben zum 1. September mit ihren Anschlussvorhaben begonnen. Damit sind nun auch dort die nächsten Schritte eingeleitet, um das Klimaschutzmanagement über die erste Förderphase hinaus weiterzuführen. In den übrigen Kommunen ist das Klimaschutzmanagement bereits dauerhaft innerhalb der Verwaltung verankert beziehungsweise befindet sich auf dem Weg dorthin.

Energie- und Klimaschutzagentur Rheinland-Pfalz GmbH