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05.10.2026

Auf besonderen Wunsch aktualisiert: INPUT-Talk: 10 Fragen an den künftigen Landrat des Eifelkreises Nico Steinbach

Bitburg/Prüm (boß) In genau einem Monat - am 02. November 2026 - wird Nico Steinbach (SPD) im Rahmen einer feierlichen Kreistagssitzung in Prüm in das Amt als Landrat des Eifelkreises eingeführt. Einen Tag später

beginnt der Dienst des 42-Jährigen in der Kreisverwaltung in Bitburg. Der noch amtierende SPD-Landtagsabgeordnete hat zwei Kinder und lebt mit seiner Familie in Oberweiler, wo er seit 2008 das Amt des Ortsbürgermeisters innehat.
Aufgrund seiner langjährigen Erfahrung in der Kommunalpolitik, wie Verbandsgemeinderat und Kreistag, sowie der Landespolitik schaffte der gelernte Bankkaufmann und Fachwirt bereits im ersten Wahlgang mit 50,9% der Stimmen den Sprung in sein neues Amt.

In einem INPUT-Talk stand Nico Steinbach in seinem Abgeordnetenbüro in Bitburg für die Leserinnen und Leser von input aktuell Rede und Antwort:

Frage INPUT: Was möchten Sie am ersten Tag als Landrat erledigen?

Nico Steinbach: Am ersten Arbeitstag wird es mir vor allem darum gehen, anzukommen, mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ins Gespräch zu kommen, offizielle Einweisungen zu erhalten und vor allem für die Technik, sprich die IT-Anwendungen, freigeschaltet zu werden. Viele Abläufe und Themen kenne ich bereits aus meiner bisherigen politischen Arbeit, aber die Perspektive als Landrat ist natürlich eine neue. Dabei stehen auch direkt erste Termine und konkrete Themen an. Ich freue mich darauf, dass es nach der Amtseinführung dann richtig losgeht.

Frage INPUT: Für Ihren klaren Sieg im ersten Wahlgang mit über 50% sorgten unter anderem Ihre Tätigkeit als Ortsbürgermeister, Mitglied und Fraktionsvorsitzender im Kreistag und als Landtagsabgeordneter. Wie können Sie diese Berufserfahrung zukünftig in Ihrer Verwaltungstätigkeit umsetzen?

Nico Steinbach: Durch meine bisherigen Aufgaben kenne ich die kommunale Ebene, die Arbeit im Kreistag und die Landespolitik aus unterschiedlichen Perspektiven. Diese Erfahrungen und die dabei entstandenen Kontakte möchte ich in meine neue Aufgabe einbringen. Besonders wichtig ist mir, politische Entscheidungen und ihre praktische Umsetzung zusammenzudenken. Davon wird die tägliche Arbeit als Landrat profitieren.

Frage INPUT:  Der Weg als Ortsbürgermeister von Oberweiler mit 7 Gemeinderatsmitgliedern zum Landrat und Vorsitzenden des Kreistages mit 42 Mitgliedern ist ja ein großer Sprung. Wie sieht diesbezüglich Ihre Arbeitsweise aus?

Nico Steinbach: Die Größenordnung ist sicherlich eine andere, aber an meiner grundsätzlichen Arbeitsweise ändert sich wenig. Ich möchte zuhören, unterschiedliche Sichtweisen einbeziehen und zu Entscheidungen kommen. Gerade bei vielen Beteiligten sind ein respektvoller Umgang und klare Kommunikation wichtig. Am Ende gehört es aber auch dazu, Verantwortung zu übernehmen, Entscheidungen zu treffen und vor allem zu Ergebnissen zu kommen.

Frage INPUT: Sie haben ja allein in der Kreisverwaltung in Bitburg über 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Welchen Führungsstil bevorzugen Sie?

Nico Steinbach: Ich setze auf einen kooperativen Führungsstil, der von Vertrauen und gegenseitigem Respekt geprägt ist. In der Kreisverwaltung gibt es viel Fachwissen und Erfahrung. Mir sind kurze Wege, offene Gespräche und klare Zuständigkeiten wichtig. Gleichzeitig bedeutet Führung für mich auch, Verantwortung zu übernehmen und Orientierung zu geben.

Frage INPUT: Seit 8 Jahren haben Sie ja Ihr Wahlkreisbüro und die Kreisgeschäftsstelle in der Bitburger Fußgängerzone Hauptstraße 23. Welche Erinnerungen an Ihre frühere Tätigkeit bei der Bitburger Volksbank kommen Ihnen in den Sinn?

Nico Steinbach: An diese Zeit habe ich viele gute Erinnerungen, vor allem an den wertschätzenden Kontakt zu den Kunden. Die Beratungen und Unterstützung bei den individuellsten Lebenslagen hat mir immer viel Freude bereitet, dabei stand Vertrauen und Verlässlichkeit immer an erster Stelle. Vieles davon begleitet mich bis heute, deshalb war es natürlich schön und ein positiver Zufall an dem Standort einer meiner früheren Stationen bei der Bank später mein Bürger- und Wahlkreisbüro einzurichten.

Das Interview führte Heinz-Günter Boßmann. Es wird fortgesetzt.

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