22.09.2026
Patrick Schnieder sprach mit dem Bauernverband über die Zukunft der Landwirtschaft
Bitburg (red/boß) Der Eifeler Bundestagsabgeordnete Patrick Schnieder hat sich mit dem Kreisvorsitzenden Stefan Fiedler und Geschäftsführer Andreas Lenz vom Bauern- und Winzerverband Rheinland-Nassau, Kreisverband Bitburg-Prüm,
über die Lage der landwirtschaftlichen Betriebe ausgetauscht. Im Mittelpunkt standen die Kostenbelastung der Höfe, die Zukunft der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) und der Bürokratieabbau. Grundlage des Gesprächs war die Freiburger Erklärung zum Deutschen Bauerntag 2026. Darin fordert der Deutsche Bauernverband ein eigenständiges, verlässlich finanziertes Agrarbudget und den Erhalt der GAP mit ihren beiden Säulen aus Direktzahlungen und Förderung der ländlichen Entwicklung. Zugleich verlangt der Verband einfachere Regeln und verhältnismäßige Kontrollen, um die Betriebe im Alltag wirksam zu entlasten. „Wer in seinen Betrieb investiert oder ihn an die nächste Generation übergeben möchte, braucht Planungssicherheit. Deshalb müssen wir die wirtschaftlichen Bedingungen unserer Landwirtschaft im Blick behalten und unnötige bürokratische Belastungen abbauen. Entscheidend ist, dass die Entlastung tatsächlich auf den Höfen ankommt“, so Patrick Schnieder. Gerade für die Eifel sei eine wirtschaftlich tragfähige Landwirtschaft von besonderer Bedeutung. Die Entscheidungen über die europäische Agrarpolitik ab 2028 müssten deshalb auch die Folgen für die heimischen Betriebe und die Entwicklung der ländlichen Räume berücksichtigen.
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