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16.09.2026

Leserservic: Genug Betrug bei "Kleinanzeigen" - Unseriöse Angebote beim Online-Kauf erkennen

Das Landeskriminalamt und die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz informieren über Betrugsmaschen beim Online-Kauf und geben konkrete Tipps zum Schutz vor finanziellen Verlusten. Das Kaufen und Verkaufen von Waren

auf Online-Kleinanzeigen-Portalen wird immer beliebter. Die gute Nachricht vorab: Der Großteil der privaten und gewerblichen Verkäufer agiert vollkommen seriös. Dennoch kommt es immer wieder zu Betrugsfällen, bei denen Verbraucher um ihr Geld gebracht werden.

Wie nutzt man den Käuferschutz bei Bezahldiensten richtig?
Wer auf Bezahldienste wie PayPal setzt, kann Zahlungen gezielt absichern. Wichtig ist dabei, für Einkäufe die Option "Waren und Dienstleistungen" zu wählen. Nutzt man stattdessen die Funktion "Freunde und Familie", entfällt der Käuferschutz. Bei Geschäften auf Kleinanzeigen-Plattformen bleibt man nur dann geschützt, wenn man die vorgesehene Waren-Option auswählt.

Worauf achtet man beim System "Sicher bezahlen"?
Die plattformeigene Funktion "Sicher bezahlen" bietet eine sichere Abwicklung direkt im Portal. Allerdings versuchen Betrüger gelegentlich, Nutzer über SMS oder E-Mails auf externe Webseiten zu locken. Beachtet man die Regel, niemals auf externe Links zur Zahlungsbestätigung zu klicken und alle Eingaben ausschließlich innerhalb der offiziellen App oder Webseite vorzunehmen, ist man bestmöglich geschützt.

DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE:

   - Kein Käuferschutz bei "Freunde und Familie": Bei Bezahldiensten
     wie PayPal ausschließlich die Option "Waren und
     Dienstleistungen" nutzen.

   - Vorsicht bei SMS-Links: Die Plattform nicht verlassen. Beim
     System "Sicher bezahlen" werden alle Schritte direkt im Chat der
     Plattform durchgeführt.

   - Ausweiskopien bieten keine zusätzliche Sicherheit: Zugesandte
     Fotos von Ausweisdokumenten können aus Identitätsdiebstählen
     stammen.

   - Seien Sie misstrauisch: Ist ein Angebot zu gut, um wahr zu sein,
     ist es das wahrscheinlich auch.

   - Kommt es dennoch zu Problemen: Wenden Sie sich am besten
     umgehend an die Polizei.

Eine Anzeige lässt sich einfach über die Online-Wache unter www.polizei.rlp.de/onlinewache erstatten.

Presse LKA