10.09.2026
„Kreuz Rad Löwe“ - Digitales Schaufenster nach Rheinland-Pfalz
Berlin/Mainz/Ahrweiler (red/boß) Im Neuen Museum der Stiftung Preußischer Kulturbesitz in Berlin wurde eine Medienstation eröffnet, die direkten Zugang zum rheinland-pfälzischen Kulturerbe-Portal „Kreuz Rad Löwe“ bietet.
Das Portal macht das kulturelle Erbe von Rheinland-Pfalz an einem zentralen Ort digital und interaktiv zugänglich. Es bündelt digitale Angebote von Museen, Bibliotheken und Archiven und bietet Raum für virtuelle Ausstellungen. „Mit der Medienstation haben wir heute in Berlin ein Schaufenster nach Rheinland-Pfalz eröffnet. Die Besucherinnen und Besucher des Neuen Museums der Stiftung Preußischer Kulturbesitz können in den spannenden Geschichten, beeindruckenden Bildern und interaktiven Features des Portals stöbern und das reiche kulturelle Erbe von Rheinland-Pfalz erkunden. Mit dem Portal zeigen wir zugleich, wie moderne digitale Vermittlung neue Zugänge zu Kultur und Geschichte schaffen kann. ‚Kreuz Rad Löwe‘ macht unseren reichen kulturellen Schatz an einem Ort sichtbar und für alle Menschen zugänglich. Wir freuen uns, mit dem Portal nun auch hier im Neuen Museum präsent zu sein und den Besucherinnen und Besuchern Lust darauf zu machen, die kulturellen Schätze von Rheinland-Pfalz zu entdecken, online oder vielleicht auch vor Ort im Original“, sagte Kulturminister Sven Teuber. Das Kulturerbe-Portal „Kreuz Rad Löwe“ ging 2024 live. Entwickelt und aufgebaut worden war es von der Universitätsbibliothek der Johannes Gutenberg-Universität (JGU) Mainz im Auftrag des Kulturministeriums. Es hat zwei zentrale Säulen: den Bereich der Sammlungen und den Bereich der kuratierten Angebote. Im Bereich der Sammlungen werden die Objekte der teilnehmenden Häuser spartenübergreifend und miteinander vernetzt dargestellt. Die Bündelung der digitalen Angebote an einem Ort erleichtert den Nutzerinnen und Nutzern die Recherche von Kulturerbe-Objekten. Der zweite Bereich bietet Raum für kuratierte Angebote wie virtuelle Ausstellungen. So widmet sich eine Ausstellung den Gutenberg-Bibeln. Zudem gibt es die „MemoriAHR“-Ausstellung einer Bürgerinitiative aus dem Ahrtal, die online aufgezeichnete Zeitzeugengespräche zur Flutkatastrophe präsentiert.
Quelle Kulturministerium
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