09.09.2026
Im Wiederaufbau hat Dahlem nach der Flut bereits 16 Millionen Euro eingesetzt
Dahlem/NRW (red/boß) In diesem Sommer jährte sich das Flutereignis vom 14.Juli 2021 zum fünften Mal. Der Wiederaufbau mit der finanziellen Unterstützung des Landes NRW läuft auch in der Gemeinde Dahlem intensiv weiter.
Aufgrund der längeren Planungszeiten stehen derzeit die Brücken im Mittelpunkt der Arbeiten. In Kronenburg ist die neue Fußgängerbrücke über die Kyll fertig gestellt. In Schmidtheim wird derzeit an einer Brücke über die Urft gearbeitet. Die Bilanz des Wiederaufbaus in der Gemeinde Dahlem seit Beginn des Wiederaufbaus 2023: Bisher wurden 17,4 Mio.€ mit dem ersten Wiederaufbauplan (2022: 13 Mio.€) sowie einem Ergänzungsantrag (2025: 4,4 Mio.€) durch das Land zugesagt. Davon sind bereits über 10 Mio. € in die Erneuerung der beschädigten Infrastruktur der Gemeinde investiert worden. Ein weiterer Ergänzungsantrag über rund 6 Mio.€ ist in der Vorbereitung. Das Hochwasserschutzbauwerk Kronenburger See hatte sich zwar in der Hochwassernacht 2021 sehr bewährt. Aufgrund der außergewöhnlichen Belastung waren und sind aber umfangreiche Erneuerungen an der Staumauertechnik erforderlich. Dabei wird die Technik auch an zukünftige Flutereignisse angepasst. Auch diese Wiederaufbauarbeit wird in der Gemeindeverwaltung Dahlem für den Zweckverband Kronenburger See abgewickelt. Mit dem ersten Wiederaufbauplan für den Kronenburger See wurde 2023 eine Förderung von 6,1 Mio.€ genehmigt. Davon sind in den zurückliegenden 3 Jahren bereits 5,5 Mio.€ eingesetzt worden. Der erste Ergänzungsantrag über rund 1,7 Mio.€ ist vor einigen Wochen durch das Land NRW genehmigt worden. Ein weiterer Ergänzungsantrag ist in Vorbereitung. Insgesamt liegen im Rathaus in Schmidtheim bisher Zuwendungsbescheide über 25 Mio.€ vor. Davon sind rund 16 Mio. € bereits verausgabt oder in Aufträgen gebunden. Die Verwendung der weiteren Mittel muss bis Ende 2030 abgeschlossen sein. Die Abwicklung des Wiederaufbaus findet in der Gemeindeverwaltung Dahlem ohne zusätzliches Personal statt, da das Land NRW dafür in der Wiederaufbauförderung keine finanzielle Hilfen gewährt. Bürgermeister Jan Lembach stellte diese Zwischenbilanz in der letzten Sitzung des Gemeinderates vor.
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