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11.08.2026

Kampfmittelfunde in Koblenz werden am 11.8. unschädlich gemacht

Koblenz (red/boß) Am Wochenende wurden in Koblenz im Rheinufer-Bereich an zwei verschiedenen Stellen Kampfmittel gefunden: Am Freitagnachmittag in Wallersheim eine Bazooka-Rakete aus dem zweiten Weltkrieg,

am Samstagabend in Pfaffendorf eine Gewehrgranate.
In einer gestrigen Lagebesprechung der Sicherheitsbehörden wurde entschieden, die beiden Sprengkörper am Dienstag, 11. August, jeweils durch eine kontrollierte Sprengung unschädlich zu machen.
Hierfür werden jeweils Evakuierungszonen eingerichtet. Diese sind auf entsprechenden Karten dargestellt. Zudem wurden die betroffenen Anwohner durch Handzettel informiert.

Die Sprengungsmaßnahmen werden in Wallersheim beginnen. Hier wird der betroffene Bereich um spätestens 8 Uhr zu verlassen sein. Ab 8 Uhr wird hier das Ordnungsamt Kontrollen durchführen. Erst wenn sichergestellt ist, dass sich niemand mehr unbefugt im Evakuierungsbereich aufhält, kann der Kampfmittelräumdienst Rheinland-Pfalz seine Arbeit aufnehmen.
Nachdem die Bazooka-Rakete in Wallersheim unschädlich gemacht ist, werden die Maßnahmen in Pfaffendorf fortgesetzt. Hier ist der Evakuierungsbereich bis spätestens 10 Uhr zu verlassen, so dass der Kampfmittelräumdienst ab dann die dort liegende Gewehrgranate unschädlich machen kann. Kontrollen des Ordnungsamtes werden hier somit ab 10 Uhr erfolgen.
Im Rahmen der jeweiligen kontrollierten Sprengung der Kampfmittel werden Luftraum und Rhein kurzzeitig gesperrt.
Telefonische Rückfragen von Bürgern sind unter der Rufnummer 0261 40404-8000 möglich.

Aktuelle Informationen zur Beseitigung der Kampfmittel finden sich auf www.koblenz.de/kampfmittelbeseitigung.