09.08.2026
Blitzmarathon in der belgischen Eifel - Einer war gleich dreimal deutlich zu schnell
St. Vith/B. (red/boß) Im Rahmen des gestrigen Blitzmarathons hat die belgische Polizeizone Eifel insgesamt 1.621 Fahrzeuge kontrolliert. Bei 299 Fahrzeugen wurde eine Geschwindigkeitsüberschreitung festgestellt.
In acht Fällen war die Überschreitung so erheblich, dass ein Führerscheinentzug die mögliche Folge sein kann. Besonders auffällig war dabei ein Pkw, der gleich dreimal hintereinander mit einer Geschwindigkeit erfasst wurde, die einen Führerscheinentzug zur Folge haben kann. Auf einer bewohnten Strecke außerhalb geschlossener Ortschaften, auf der 70 km/h erlaubt sind, wurde das Fahrzeug innerhalb von zirka zwei Stunden zunächst mit 129 km/h, anschließend mit 145 km/h und schließlich sogar mit 156 km/h gemessen. Daraufhin wurden die Patrouillendienste der Polizeizone Eifel, welche zunächst noch mit Einsätzen beschäftigt waren, entsandt, um gezielt nach dem Fahrzeug zu suchen und den Führerschein des Fahrers bzw. der Fahrerin zu entziehen. Der Pkw konnte in den darauffolgenden Stunden jedoch nicht mehr angetroffen werden.
Ein Sprecher der Polieizone Eifel: "Der Blitzmarathon soll nicht nur auf die unmittelbaren Gefahren überhöhter und unangepasster Geschwindigkeit aufmerksam machen. Geschwindigkeit ist auch eine Frage des Sicherheitsgefühls der Menschen, die entlang unserer Straßen leben. Immer wieder wenden sich Anwohner, Lehrer, Eltern und Gemeindevertreter hilfesuchend an die Polizei und fordern mehr Sicherheit auf unseren Straßen. Für uns alle – damit wir sicher nach Hause kommen." Die Polizeizone Eifel nimmt diese Anliegen ernst. Geschwindigkeitskontrollen sind deshalb nicht nur eine Maßnahme gegen Verkehrsverstöße, sondern auch ein Beitrag dazu, dass sich die Menschen in ihrem Wohnumfeld sicher fühlen können. |