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04.08.2026

St. Joseph-Krankenhaus setzt mit C-Bogen auf 3D-Röntgentechnik im OP

Prüm (red/boß) Der neue C-Bogen ermöglicht eine präzise Kontrolle während der Operation ohne zusätzlichen Eingriff für Patientinnen und Patienten. Mit diesem bildgebenden Hochleistungsgerät hat das St. Joseph-Krankenhaus in Prüm

nun seinen Operationssaal ausgestattet. Dem OP-Team steht jetzt eine 3D-Röntgentechnik zur Verfügung, die erstmals auch dreidimensionale Aufnahmen während laufender Eingriffe ermöglicht. Damit erhalten die Operateurinnen und Operateure einen noch präziseren Blick auf Knochen, Gefäße und Implantate in Echtzeit und ohne zusätzlichen Eingriff.
Ein C-Bogen ist ein mobiles Röntgengerät, benannt nach seiner charakteristischen C-förmigen Bauweise. Er liefert während einer Operation Echtzeitbilder aus dem Körperinneren direkt im OP-Saal. So lassen sich Implantate, Knochen oder Blutgefäße exakt darstellen, ohne dass Patientinnen und Patienten dafür zusätzlich untersucht werden müssen.
Das neue Gerät des St. Joseph-Krankenhauses beherrscht neben klassischen 2D-Röntgenaufnahmen auch die 3D-Bildgebung. Mit einer großen Flat-Panel-Ausstattung und kombinierter 2D-/3D-Funktionalität bietet es nach Herstellerangaben das größte 3D-Bildvolumen auf dem Markt: Bis zu sieben Wirbelkörper können in einem einzigen 3D-Scan abgebildet werden. Das Einsatzspektrum ist breit gefächert und reicht von der Orthopädie über die Unfallchirurgie und Wirbelsäulenchirurgie bis hin zu anspruchsvollen gefäßchirurgischen Eingriffen.
„Mit dem neuen C-Bogen können wir erstmals bereits während der Operation dreidimensionale Kontrollaufnahmen erstellen, um z.B. die exakte Lage von Implantaten zu überprüfen", erklärt Dr. med. Thomas Beyer, Chefarzt der Chirurgie am St. Joseph-Krankenhaus Prüm. „Das gibt uns eine zusätzliche Sicherheit im OP und kommt besonders unseren Patientinnen und Patienten zugute."
Durch die verbesserte dreidimensionale Darstellung können OP-Ergebnisse bereits während des Eingriffs kontrolliert werden. Das erhöht die Präzision und trägt zu einer besseren Versorgung bei, ohne dass weitere Nachuntersuchungen notwendig sind.
„Diese Investition ist gut für den Krankenhaus-Standort Prüm", sagt Geschäftsführer Michael Wilke. „Wir wollen unseren Patientinnen und Patienten auch medizintechnisch weiterhin eine Versorgung auf höchstem Niveau bieten und unsere Position als verlässlicher Gesundheitsversorger in der Region stärken."

Presse Kaya Erdem - Josefs-Gesellschaft gAG