03.08.2026
Leserservice: Blitzermarathon 2026 - Verstärkte Radarkontrollen im August
Mitten in der Hauptreisezeit macht die Polizei in Deutschland vom 3. bis 9. August verstärkt Kontrollen, um Raser auszumachen. Zu schnelles Fahren ist eine häufige Unfallursache. Trotzdem erwischt die Polizei immer wieder
Raser und Raserinnen. In der sogenannten Speedweek, der Aktionswoche für mehr Verkehrssicherheit, die jeweils im April und August stattfindet, werden vor allem auf unfallträchtigen Streckenabschnitten und in Gebieten mit besonderer Gefährdungslage deutlich mehr Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. Das sind z.B.: Schulen, Baustellen, Kindergärten, Altenheime, Krankenhäuser. Betroffen sind Autobahnen und Bundesstraßen genauso wie Innerortsstraßen. Die Beteiligung der Bundesländer an der Sommer-Aktion ist traditionsgemäß schwächer als im Frühjahr. Im Gegensatz zur April-Aktion gibt es im August keinen speziellen Blitzer-Tag. Die Kontrollen sind mit relativ gleichförmiger Intensität über die gesamte Woche verteilt. Sie findet mitten in den Sommerferien statt.
Für Autofahrer und Autofahrerinnen, die während der Aktion in die Radarfalle geraten, fallen die üblichen Sanktionen wie Bußgelder, Punkte in Flensburg oder Fahrverbote für Geschwindigkeitsverstöße an. Die Blitzer-Aktionswochen leisten nach Ansicht des ADAC einen Beitrag zur Verkehrssicherheit, da sie den Verkehrsteilnehmenden die Gefahren schnellen Fahrens bewusst machen und sie entsprechend sensibilisieren können.
Übrigens: Blitzer-Apps und Radarwarner sollen vor Bußgeldern schützen. In Deutschland dürfen solche Warnsysteme jedoch nicht benutzt werden – weder als Smartphone-App noch als Funktion im Navi. Wer gegen das Verbot verstößt, riskiert ein Bußgeld und einen Punkt in Flensburg. Blitzer-Apps und Radarwarner sind in Deutschland verboten. Wer sie nutzt, muss mit 75 Euro Bußgeld und einem Punkt rechnen. Für Radarwarner und Blitzer-Apps gelten in Europa unterschiedliche Regeln
Quelle ADAC - Katharina Dümmer |