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28.07.2026

Aktualisiert: A1-Unfall mit mehreren Schwerverletzten wegen Pony

Föhren / Schweich (red/boß) Am heutigen Tag um 08.24 Uhr gingen die ersten Notrufe über einen Verkehrsunfall mit mehreren Fahrzeugen zwischen den Anschlussstellen Föhren und Schweich in Fahrtrichtung Saarbrücken ein.

Ursächlich war ein auf der Fahrbahn befindliches Pony (Input aktuell berichtete kurz).
Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte konnten diese drei verunglückte Fahrzeuge und das Pony feststellen. Die Fahrbahn wurde sofort vollgesperrt.
Im letzten Fahrzeug, welches auf den vor ihm fahrenden PKW aufgefahren ist, wurde der Fahrer schwerverletzt eingeklemmt. Er musste durch die Feuerwehr gerettet werden und ist anschließend mit dem Rettungshubschrauber in ein Trierer Krankenhaus gebracht worden.
Im mittleren Fahrzeug wurde der Insasse auch schwerverletzt und musste ebenfalls durch die Feuerwehr befreit werden.
Im vorderen PKW wurden die Insassen leichtverletzt; sie konnten selbständig den PKW verlassen. Das Pony blieb bei dem Unfall unverletzt.

Nach bisherigem Stand der Ermittlungen ist folgender Unfallhergang rekonstruiert: Das Pony, welches in einem nahegelegenen Anwesen gehalten wird, konnte aus bisher unbekannten Gründen die Koppel verlassen und lief auf die Autobahn. Mehrere Personen- und Lastwagen konnten rechtzeitig bremsen und anhalten.
Auf der linken Fahrspur fahrend erkannte ein PKW-Fahrer die Situation, bremst ab und kam fast zum Stillstand. Ein weiterer PKW, ebenfalls bremsend und fast bis zum Stillstand kommend, wurde durch den Fahrer eines Transporters mit hoher Geschwindigkeit erfasst. Durch die hohe Aufprallgeschwindigkeit wurde der "mittlere" PKW auf den vor ihm bremsenden Wagen geschoben. Der Transporter fuhr in die Böschung und kippte unfallbedingt um.

Die Vollsperrung der Autobahn wurde zwischenzeitlich aufgehoben. Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Schweich, Salmtal, Hetzerath, Laufeld und die Wehrleitung VG Wittlich-Land mit insgesamt 46 Kräften sowie mehrere Rettungswagen mit 12 Kräften, Notärzte, Rettungshubschrauber, Autobahnmeisterei Wittlich, Polizeiinspektion Schweich und die Polizeiautobahnstation Schweich.