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08.07.2026

Haushalt des Kreises Euskirchen von der Bezirksregierung Köln genehmigt

Köln/Euskirchen (red/boß) Den Haushalt des Kreises Euskirchen für das Jahr 2026 hat der Kölner Regierungspräsident Gregor Lange genehmigt. Die entsprechende Verfügung überreichte Lange an den Euskirchener Landrat Markus Ramers.

Rechtliche Gründe, die gegen eine Genehmigung gesprochen hätten, bestanden nicht. Der Kreistag hat den fiktiv ausgeglichenen Haushalt 2026 für den Kreis Euskirchen am 15. April 2026 beschlossen und der Bezirksregierung Köln am 27. April 2026 angezeigt. Mit der Anzeige der Haushaltssatzung 2026 und ihren Anlagen beantragte der Kreis gleichzeitig die Genehmigung der Umlagesätze für die allgemeine Kreisumlage. Die Jugendamtsumlage sowie die Mehrbelastung für Zwecke des ÖPNV und die Förderschulumlage.
Zum Ausgleich des Haushalts greift der Kreis Euskirchen auf seine Ausgleichsrücklage zurück. Dafür werden rund 9,1 Millionen Euro eingesetzt.
„Der südlichste Kreis in Nordrhein-Westfalen hat mit seinem Haushalt 2026 eine tragfähige und rechtlich genehmigungsfähige Grundlage für die Erfüllung seiner Aufgaben geschaffen. Positiv ist, dass der Kreis seine Ausgleichsrücklage gezielt einsetzt und zugleich bewusst auf eine vollständig kostendeckende Umlage verzichtet, um die kreisangehörigen Städte und Gemeinden in der weiterhin angespannten finanziellen Lage zu entlasten. Dieses Vorgehen zeigt Verantwortungsbewusstsein und einen ausgewogenen Umgang mit den vorhandenen finanziellen Spielräumen.“, lobt Lange.

Presse Bezirksregierung Köln