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18.05.2026

Rolle der Regionen in der EU muss verteidigt werden

Brüssel/Eupen (red/boß) Die Europäische Kommission hat vorgeschlagen, die europäischen Förderprogramme für den Finanzierungszeitraum 2028–2034 in einem einzigen nationalen Plan zusammenzuführen. Dies würde

die derzeitige Struktur der Verwaltung und Entscheidungsfindung bei der Finanzierung von Projekten aus den EFRE- und Interreg-Fonds infrage stellen. Als Verhandlungsführer des Europäischen Parlaments für EFRE und Interreg möchte Pascal Arimont die Rolle der Regionen in dieser neuen Struktur verteidigen, um den regionalen Charakter der Projekte zu bewahren.
„Die Regionen müssen an der Planung und Umsetzung der Programme beteiligt werden. Nur ein Ansatz, der auf regionalen oder sogar lokalen Lösungen basiert, wird es ermöglichen, die Kohäsionsziele zu erreichen. Ebenso ist es wesentlich, dass die europäischen Fördermittel für die Regionen auch tatsächlich den Regionen zugutekommen und nicht für andere Zwecke umgewidmet werden. Schließlich müssen die Prioritäten beispielsweise der Wallonischen Region oder der Deutschsprachigen Gemeinschaft bei der Festlegung der derzeit ausgearbeiteten Vergabekriterien für die Fördermittel vollständig berücksichtigt werden“, betonte Pascal Arimont.

Quelle Büro Pascal Arimont