16.04.2026
Ostbelgische Polizeizone Eifel legt Bilanz zum Blitzmarathon vor - 436 waren zu schnell
St. Vith/B. (red/boß) Die belgische Polizeizone Eifel hat am gestrigen Blitzmarathon umfangreiche Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. Innerorts, bei erlaubten 50 km/h, wurden insgesamt 790 Fahrzeuge gemessen.
Dabei mussten 436 Fahrzeuge wegen überhöhter Geschwindigkeit erfasst werden. In 14 Fällen lagen die festgestellten Geschwindigkeiten im Bereich eines möglichen Führerscheinentzugs. Negativer Spitzenwert war ein Pkw, der mit 111 km/h innerhalb geschlossener Ortschaften erfasst wurde. Außerhalb geschlossener Ortschaften wurden 886 Fahrzeuge kontrolliert. Hierbei wurden lediglich 33 Geschwindigkeitsverstöße festgestellt. Im Vergleich zu den innerörtlichen Messungen ist dies ein erfreulich niedriger Wert.
Neben Geschwindigkeitsverstößen wurden auch andere Verkehrsverstöße festgestellt. Mehrfach wurden Fahrzeugführer beobachtet, die während der Fahrt ihr Mobiltelefon in der Hand hielten. In einem Fall filmte oder fotografierte eine Fahrerin, völlig unbesorgt, das Stativ beim Vorbeifahren. Zudem fiel ein Fahrer auf, der wiederholt an einem Radarkontrollort vorbeifuhr und dabei ohne ersichtlichen Grund mehrfach hupte. Die Polizei weist darauf hin, dass ein solches Verhalten respektlos ist und unnötig die öffentliche Ruhe der Anwohner stört. Das Benutzen der Hupe ist ausschließlich zur Abwehr einer unmittelbaren Gefahr erlaubt. Die Polizeizone Eifel wird ihre Kontrollen auch weiterhin konsequent fortsetzen, um die Verkehrssicherheit nachhaltig zu erhöhen.
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