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08.04.2026

Tatverdächtiger nach Schussabgabe in Prüm wird beim Ermittlungsrichter vorgeführt

Prüm (red/boß) So eine polizeiliche Großlage hat die Stadt Prüm wohl noch nie erlebt - außer vielleicht bei der verheerenden Explosionskatastrophe auf dem Kalvarienberg am 15. Juli 1949 mit 12 Toten. Zu dem gestrigen,

groß angelegten Polizeieinsatz in Prüm kann das Polizeipräsidium Trier nun folgende Informationen ergänzen: Im Rahmen des Einsatzes wurden der Nahbereich der Tatort "Kurpark" sowie angrenzende Waldgebiete von starken Polizeikräften abgesucht. Hierbei erfolgte sowohl die Absuche am Boden als auch mit Unterstützung aus der Luft.
Im Rahmen der Suche am Boden entdeckten Spezialkräfte der Polizei den flüchtigen Tatverdächtigen in einem Waldgebiet und nahmen ihn gegen 19:20 Uhr widerstandlos fest. Die zuvor aus dem Holster eines Polizeibeamten entrissene Dienstwaffe führte er bei der Festnahme nicht mehr mit sich.
Der 25-jährige Tatverdächtige gab den Einsatzkräften Hinweise auf den Bereich, in dem er die Tatwaffe weggeworfen habe. Anschließend konnte diese im genannten Bereich, in der Nähe des Kurparks, aufgefunden und sichergestellt werden.
Im Laufe des heutigen Tages wird der 25-Jährige auf Antrag der Staatsanwaltschaft Trier beim Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Trier vorgeführt werden.
Seit Dienstagmittag sind zahlreiche Hinweise aus der Bevölkerung eingegangen, die bereits überprüft wurden oder noch in Bearbeitung sind. Jeder Hinweis ist in einer solch dynamischen Lage hilfreich und von Bedeutung für die Polizei - auch um Örtlichkeiten oder Personen gegebenenfalls negativ aufklären zu können.
Zur Bewältigung der Einsatzlage waren mehr als 300 Polizeikräfte aus dem eigenen Polizeipräsidium Trier mit Unterstützung des angrenzenden Polizeipräsidiums Koblenz und des Polizeipräsidiums Einsatz, Logistik, Technik bestehend u.a. aus Spezialeinheitskräften und der Polizeihubschrauberstaffel. Hinzu kam die Unterstützung der Bundespolizei, des Landeskriminalamts, der Polizei Luxemburg, der Polizei Saarland und der US Air Base Spangdahlem. Außerdem waren über 50 weitere Einsatzkräfte des Rettungsdienstes, der Feuerwehr sowie des Katastrophenschutzes beteiligt.

Quelle PP Trier