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16.02.2026

Deutschland verlängert Grenzkontrollen um sechs Monate

Berlin/Region (red/boß) Die vorübergehenden Binnengrenzkontrollen über den 15. März 2026 hinaus um ein weiteres halbes Jahr zu verlängern hat das Bundes-Innenministerium entschieden. Die entsprechende Notifizierung

wird derzeit an die Europäische Kommission in Brüssel übermittelt. Da systematische Kontrollen an den Binnengrenzen im Schengen-Raum grundsätzlich nicht vorgesehen sind, muss die Europäische Kommission formell eingebunden werden.
Kurz nach seinem Amtsantritt hatte Minister Dobrindt verstärkte Kontrollen und Zurückweisungen an allen neun deutschen Binnengrenzen zu Nachbarstaaten angeordnet. Ziel dieser Maßnahmen ist es, die politische und gesellschaftliche Stabilität in Deutschland langfristig zu sichern und entschlossen gegen Schlepper und Schleuser vorzugehen. Seitdem arbeitet Dobrindt gemeinsam mit EU-Kollegen in einer "Koalition der Willigen" daran, das Gemeinsame Europäische Asylsystem (GEAS) konsequent zu verschärfen. Dabei verfolgt er das Ziel, die EU-Außengrenzen zu stärken und innovative Lösungen in der Migrationspolitik zu entwickeln, um den Schengenraum langfristig wieder öffnen zu können. Im Rahmen dieser Bestrebungen hatte er unter anderem im Juli 2025 zu einem Zugspitzgipfel und im Oktober zum Munich Migration Meeting eingeladen.