16.02.2026
Schonende OP-Technik mit Laser bei gutartiger Prostatavergrößerung
Montabaur (red/boß) Die Klinik für Urologie und Kinderurologie am Brüderkrankenhaus Montabaur des Katholischen Klinikums Koblenz · Montabaur bietet ab sofort ein neues, modernes Operationsverfahren
zur Behandlung der gutartigen Prostatavergrößerung an: die Laserenukleation der Prostata. Damit erweitert die Klinik ihr operatives Spektrum um eine zeitgemäße Therapieoption, die insbesondere bei ausgeprägten Beschwerden des unteren Harntrakts zum Einsatz kommt. Die Laserenukleation zählt zu den etablierten endoskopischen Verfahren, bei denen überschüssiges Prostatagewebe schonend entfernt wird – ohne Bauchschnitt und über die natürliche Harnröhre.
Chefarzt Dr. med. Alexander Höinghaus betont die Bedeutung des neuen Angebots für die Region: „Die Laserenukleation ist ein etabliertes Verfahren – umso mehr freut es mich, dass wir jetzt auch in Montabaur damit starten können. Für die Patienten bedeutet das eine deutliche Erweiterung unseres Portfolios und eine moderne Therapieoption auf Höhe der Zeit.“ Das Verfahren ist in dieser Form derzeit einzigartig im Westerwald – und stärke damit die wohnortnahe urologische Versorgung.
Die Laserenukleation gilt als blutungsarm und kann dadurch – je nach individueller Situation – auch für Patienten relevant sein, die blutverdünnende Medikamente einnehmen. Zudem berichten Kliniken bei dieser Methode häufig über kürzere Katheter- und Krankenhausverweildauern im Vergleich zu klassischen Standardverfahren. Ein weiterer Vorteil: Das entfernte Gewebe kann anschließend feingeweblich untersucht werden.
Quelle BBT |