11.02.2026
ADAC Luftrettung fliegt 7.786 Einsätze in Rheinland-Pfalz - Wittlich mit 1.747 auf Platz 1
Wittlich/Koblenz (red/boß) Die fliegenden Gelben Engel der ADAC Luftrettung sind 2025 erneut zu bundesweit rund 49.000 Einsätzen ausgerückt. Damit wurden die ADAC Rettungshubschrauber pro Tag im Durchschnitt zu 134 Notfällen alarmiert.
Das geht aus der zum heutigen Tag des Notrufs veröffentlichten Jahresbilanz der gemeinnützigen Rettungsdienstorganisation hervor. Unter den 48.908 Einsätzen (Vorjahr 49.048) waren mit 3.314 fünf Prozent mehr Flüge in der Dunkelheit. Ebenfalls um fünf Prozent auf 580 erhöhte sich die Zahl der hochanspruchsvollen Spezialeinsätze mit Rettungswinde.
Koblenz und Wittlich ganz vorne mit dabei Die meisten Einsatzorte lagen 2025 wieder in Bayern mit 11.742 (Vorjahr 12.015), hier befinden sich auch die meisten Stationen. Dahinter folgen Rheinland-Pfalz mit 7.786 (7.907), Nordrhein-Westfalen mit 5.310 (5.603) und Niedersachsen mit 5.367 (5.394). Bei den Stationen mit den meisten Alarmierungen liegen die ADAC Rettungshubschrauber „Christoph 31“ in Berlin (2.430), „Christoph 18“ in Ochsenfurt (1.942), „Christoph 10“ in Wittlich (1.747) und „Christoph 23“ in Koblenz (1.744) auf den vorderen Plätzen.
In Rheinland-Pfalz sind fünf Rettungshubschrauber stationiert „Christoph 66“ (Imsweiler/Westpfalz) brachte es auf 1.532 (1.609) Einsätze, davon 112 Einsätze mit der Winde. Im April 2023 hatte die ADAC Luftrettung nach einer EU-weiten Ausschreibung den Zuschlag für den dauerhaften Betrieb in der Westpfalz mit einer Vertragslaufzeit bis 2048 erhalten und darauf mit dem Bau der neuen Station begonnen, die voraussichtlich im Sommer 2026 bezogen wird. „Christoph 5“, der seit 1973 in der dicht besiedelten Metropolregion Rhein-Neckar in Ludwigshafen stationiert ist, flog zu 1.359 (1.425) Einsätzen.
„Christoph 77“ in Mainz seit Januar rund um die Uhr im Einsatz Der Intensivtransport- und Rettungshubschrauber „Christoph 77“ flog 1.524 Einsätze (1.556). Seit dem 1. Januar 2026 steht er den Menschen in Rheinland-Pfalz wieder rund um die Uhr, sieben Tage die Woche, zur Verfügung. Mit der Ausweitung des Flugbetriebs reagiert das Land auf veränderte Rahmenbedingungen in der Gesundheitsversorgung und eine zunehmend spezialisierte Krankenhauslandschaft. Darüber hinaus leisteten weitere Stationen wie „Christoph 16“ (Saarbrücken) oder „Christoph 25“ (Siegen) Rettungseinsätze in Rheinland-Pfalz.
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