14.02.2026
Leserservice: Falsche Ferienhäuser - echte Schäden

Landeskriminalamt und Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz geben Tipps für einen sicheren Urlaub. Viele Menschen beginnen zurzeit mit der Planung ihres Oster- oder Sommerurlaubes und suchen online nach einer passenden Ferienunterkunft.
Doch Vorsicht: Immer wieder locken Betrüger im Netz mit scheinbar unschlagbar günstigen Angeboten. Das Problem: Die Unterkunft existiert oft gar nicht. Wer bucht und vorab bezahlt, steht bei der Anreise plötzlich vor verschlossenen Türen - ohne Ferienhaus, ohne Ansprechpartner und erhält meist auch kein Geld zurück.
Woran erkennt man betrügerische Angebote?
Typische Warnsignale sind: - Auffällig niedrige Preise, die deutlich unter dem üblichen Niveau der Region liegen. - Unvollständige oder gefälschte Impressumsangaben, beispielsweise ohne Steuernummer oder konkreten Firmensitz. - Ausschließlich Vorkasse per Überweisung oder Bargeldtransferdienste wie Western Union oder MoneyGram möglich (diese Zahlungen sind im Betrugsfall kaum rückholbar). - Kein persönlicher Kontakt möglich: Telefonanfragen bleiben unbeantwortet, Kommunikation läuft nur über E-Mail oder Messenger.
Wie man sich vor Ferienhaus-Betrug schützen kann: - Auf vollständige Kontaktdaten, ein seriöses Impressum und eine sichere Verbindung (https), achten. - Möglichst per Kreditkarte oder Lastschrift zahlen, da hier bessere Chancen auf Rückbuchung bestehen. - Bilder über eine Rückwärtssuche im Internet prüfen - häufig werden Fotos aus fremden Inseraten übernommen. - Mit dem Anbieter sprechen: Ist kein persönlicher Kontakt möglich, ist höchste Vorsicht geboten.
Was tun im Verdachtsfall? - Sofort den Betreiber des Buchungsportals informieren. - Erstatten Sie Anzeige bei Ihrer örtlichen Polizeidienststelle oder über die Onlinewache: https://portal.onlinewache.polizei.de/de/ - Sichern Sie alle Unterlagen: Chats, E-Mails, Buchungsbestätigungen und Zahlungsnachweise.
Weitere Informationen zum Thema finden sich unter: https://s.rlp.de/1ehbYcg
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