26.01.2026
Die Leser-Kurzgeschichte - diesmal: "Haareis" - mit Fotogalerie
Es gibt viele Formen von Haaren und Frisuren. Eher selten - aber besonders beeindruckend - das "Eishaar, die Eiswolle oder das Haareis". Dieses bildet sich bei niedrigen Temperaturen
um oder unter dem Gefrierpunkt. Es ist vor allem auf Totholz von Buchen und Eichenästen und -stämmen anzutreffen. Gebildet werden die sehr feinen Eisnadeln aus der Feuchte, die im Holz enthalten ist. Gase im Holz drängen die Feuchte nach außen. Die Eisnadeln sind etwa 0,02 mm dick und bis zu 100 mm lang und können fünf bis 10 Millimeter pro Stunde wachsen, wenn genügend Feuchte im Totholz vorhanden ist.
Herbert Wanken
Fotogalerie Herbert Wanken

Fotogalerie Jacqueline Heck


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