22.01.2026
Evakuierung nach Bombenfund in Aachen
Aachen (red/boß) Bei Arbeiten wurde am 21. Januar in Aachen auf Höhe der Franzstraße auf einem Baugrundstück eine amerikanische Fliegerbombe mit einem Gewicht von 250 Kilogramm gefunden. In Abstimmung
mit dem Kampfmittelbeseitigungsdienst wird am 22. Januar ab 9 Uhr ein Bereich im Radius von 400 Metern um das Kampfmittel herum geräumt. Im Anschluss an die Evakuierung wird die Bombe entschärft. Betroffen sind rund 6.200 Personen. Die Evakuierung des Gebiets rund um den Kampfmittelfund wurde am Morgen eingeleitet. Die Straßen rund um den Evakuierungsbereich wurden gesperrt. Die Stadt Aachen empfiehlt, den Bereich zu meiden bzw. großräumig zu umfahren. Die Busse der ASEAG fahren Umleitungen. Ab jetzt halten keine Personenzüge mehr am Hauptbahnhof. Die Stadt hat an 26 Stellen Sperrungen an den Zufahrtsstraßen eingerichtet. Die Einbahnstraßenregelung in der Frere-Roger-Straße und in der Annastraße wird für die Zeit der Evakuierung aufgehoben, damit der Verkehr aus dem Parkhaus am Dom abfließen kann. Die Straße ist sehr schmal, die Stadt Aachen bittet um Umsicht. Der Businessbereich des Tivoli, Krefelder Straße 205, steht betroffenen Anwohnenden als Notunterkunft zur Verfügung. Die ASEAG setzt Sonderbusse ein, die Menschen ab den Haltestellen Normaluhr (auf der Wilhelmstraße Richtung Kaiserplatz) und Bushof aufnimmt und zum Tivoli fahren. Die Stadt Aachen bittet Anwohnende, die Fragen zur Evakuierung haben, sich auf www.aachen.de oder auf den städtischen Social-Media-Kanälen über den aktuellen Stand zu informieren. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, sich telefonisch an die Hotline des Call Aachen unter der Rufnummer 0241 510051 zu wenden. Sobald die Bombe – voraussichtlich im frühen Nachmittag – entschärft ist, wird die Stadt Aachen informieren, dass alle Betroffenen in ihre Wohnungen zurück können.
Quelle Stadtverwaltung Aachen
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