17.01.2026
Aktualisiert: Die Kurzgeschichte - diesmal: „Oma Rosa im Schönecker Tankhäuschen“ - mit interessanten Facebook-Kommentaren an ALFFMaschinen
Wenn ich mir den Artikel „Die nächste Generation übernimmt Verantwortung bei der Firma Friedrich Alff KG“ so durchlese, kommen mir interessante Erinnerungen und Bilder aus den 90er Jahren in den Sinn.
Ich war noch Student und hatte im Raum Bitburg eine Freundin, die ich fast täglich mit dem PKW meiner Eltern besuchte. Ich fuhr dann die „alte“ B51 durch Schönecken (Eifelkreis) und hatte oft – insbesondere zur nächtlichen Zeit – Benzinmangel. Tankautomaten waren noch Mangelware und meine Rettung war oft die Shell-Tankstelle der Landmaschinenfirma Alff in Schönecken. Hier brannte bis spät in die Nacht noch Licht, sodass ich dann Gott-sei-Dank immer wieder nach Hause kam. Im Tankraum saß eine ältere Frau, die mich immer äußerst freundlich bediente. Für mich als junger Mensch fiel dabei auf, dass sie sich häufig die Zeit mit Stricken und netten „Verzählchen“ vertrieb. Man konnte hier als Wegzehrung noch eine Kleinigkeit kaufen und, was mich bei meinem schmalen Taschengeld besonders freute, ich bekam auch des Öfteren eine Tafel Schokolade geschenkt. Es war wohl, wie ich später erfahren habe, Oma Rosa, die Senior-Chefin des Betriebes, die ihre Tage und Abende hier in ihrem „Wohnzimmer“ verbrachte. Sie wird mir unvergessen bleiben.
Kommentare bei Facebook:
Stefan T.: Hat sie nicht auch mal beim Überfall den Täter in die Flucht geschlagen?
ALFFMaschinen: Wilde Geschichte! Die Täter wurden gefangen!
Stefan B.: Ja, mit der Handtasche. Das wurde bei der Schönecker Kappensitzung vorgetragen.
Wolfgang K.: Hier habe ich mein Mofa und mein Moped immer getankt.
Klaudia M.: In den Ferien abends mit Oma zum Friedhof und dann zu "Tante Rosa" ein Eis kaufen. Sie sagte immer ganz lieb: "Kind Gottes"
Ivonne I.: Selbst als ich schon 18 war und selbst Auto gefahren bin, gabs immer noch einen Lolli.
Thomas E.: Ein Päckchen Wrigleys Kaugummi für 80 Pfennige bei Rosa. Das waren noch Zeiten.
Guido P.: "Da kommt juht heem" (Anm. d. Red: dann kommt gut heim). Geschäftsfrau 1. Klasse.
Cilly Sch.: Und wenn man zur Tanke kam und hatte ein Kind im Auto, gab es ein Eis - man schämte sich schon, weil der Verdienst für das Benzin sehr dürftig war... Ich wusste es, da meine Eltern ebenfalls eine Shell-Tankstelle hatten.
Rudolf E.: Habe immer bei Rosa meinen Tabak gekauft und meine Zigaretten - und noch ein Plauderminütchen gehalten. Das waren noch Zeiten! Schade drum.
Hildegard W.: Wie schön
Lothar P.: Genauso haben wir sie in Erinnerung: Immer am Stricken.
Marco R.: Freitags, bevor man zur Kartbahn gefahren ist, noch was zu trinken geholt und dann nach Bitburg. Immer mit dem Satz: "Fahrt langsam, Jungen."
Jörg Sch.: Ein Unikat im Flecken. Fuhr oft bei ihr tanken.
Jürgen P.: Super!! Unvergessen die liebe Rosa!!!!
Thomas H.: Pass auf dich auf, Kind Gottes - hat sie immer gesagt.
Andreas D.: Oder: Komm gut heim
Heinz-Günter B.: Haben bei unseren nächtlichen Freiersfahrten auch immer mal wieder dort getankt und haben einen Vortrag übers Stricken bekommen. .
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