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22.03.2026

Auf besonderen Wunsch aktualisiert: Archivbericht 11.01.26 - NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst beim CDU-Neujahrsempfang mit Spitzenkandidat Gordon Schnieder - mit Fotogalerie

Gerolstein (boß) Der CDU-Parteivorsitzende und -Spitzenkandidat für die Landtagswahl am 22. März 2026 in Rheinland-Pfalz, Gordon Schnieder (50) aus der Kylltalgemeinde Birresborn,

hat bei einem „Heimspiel“ vor 400 Zuschauern mit einem starken Signal das Wahljahr 2026 gestartet. Als Ehrengäste bei dem Neujahrsempfang gemeinsam mit dem örtlichen Gemeindeverband konnte er als Ehrengäste in der Stadthalle Rondell in Gerolstein den nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Hendrik Wüst, seinen Bruder Verkehrsminister Patrick Schnieder und dessen Vorgänger als Eifeler Bundestagsabgeordneter Peter Rauen aus Salmtal begrüßen.
Gordon Schnieder betonte in seinem Impulsreferat die Notwendigkeit eines Machtwechsels in der rheinland-pfälzischen Landespolitik nach 35 Jahren SPD-Regierung, da man im Land einen richtigen Hebel habe, und der heiße Bürokratieabbau. „Denn jetzt gilt’s“, so Schnieder.
Er setzte einen wichtigen Schwerpunkt bei der Bildungspolitik und forderte, dass bei der Einschulung jedes Kind Deutsch können müsse. Auch die Probleme bei der gesundheitlichen Versorgung im ländlichen Raum durch Ärztemangel und die spezielle Lage am Krankenhaus Prüm mit dem Insolvenzverfahren zur Sanierung in Eigenregie bereiteten ihm Sorgen. Die Wege zu den benachbarten Krankenhäusern im belgischen St. Vith und im nordrhein-westfälischen Mechernich seien einfach zu weit.
Außerdem setzte Schnieder sich für eine bessere Bezahlung der Polizei und eine angemessene Honorierung für das Ehrenamt – wie z.B. die Feuerwehr - die rund um die Uhr für die Menschen da seien, ein. Auch für das Handwerk, den Einzelhandel und den Mittelstand müssten wieder bessere Rahmenbedingungen geschaffen werden.
Rückenwind bekam Gordon Schnieder von dem nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Hendrik Wüst (50), der mit dem mehrfachen Lob der Eifellandschaft und der Getränke aus Gerolstein und Bitburg die Besucher geschickt auf seine Seite zog. Auch gab der Münsterländer zu verstehen, dass der rheinland-pfälzische CDU-Spitzenkandidat genau der Richtige sei, und wenn er selbst in der Eifel zuhause wäre, seine Stimme erhalten würde. Wen wundert das bei der gleichen Parteizugehörigkeit?
Schnieder stehe, wie er soeben bereits ausgeführt habe, für eine klare Kante bei der inneren Sicherheit und bessere Bildungschancen für unsere Kinder. Er sei ein Experte für Finanzen und für eine starke Wirtschaft in Rheinland-Pfalz. Wüst wörtlich: „Wir schieben nicht hin und her, wir machen es einfach. Aller Anfang ist immer „heute“. Wenn wir uns marktwirtschaftlich nicht verbessern und nicht in der Wirtschaftspolitik aufholen, verpassen wir den Anschluss und unsere Arbeitsplätze sind in Gefahr. Das muss auch für Berlin erste Regierungspflicht sein.“
Mit einem Blick auf Verkehrsminister Patrick Schnieder plädierte Wüst für den Lückenschluss A1 und auch verschiedene Sanierungsstaus im Straßenbau in seinem Bundesland, die aber der Verkehrsminister alle kenne.
Wüst hob einen beachtenswerten Satz aus einem Weihnachtskartengruß hervor, der ihm besonders gut gefallen habe: „Wir haben selbst alles in der Hand!“
Moderiert wurde die Veranstaltung von Lisa Mastiaux, stellvertretende Vorsitzende des CDU-Gemeindeverbandes Gerolstein

Foto Paul Schneider

Heinz-Günter Boßmann

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