13.12.2025
Weihnachtskrippe in Waxweiler wird wieder aufgebaut

Waxweiler (mf/boß) Ab dem vierten Adventswochenende ist die große Weihnachtskrippe dank des Einsatzes zahlreicher Ehrenamtlicher wieder in der Pfarrkirche St. Johannes der Täufer in Waxweiler zu sehen.
Das eindrucksvolle Werk nimmt die Hälfte der Empore am Marienaltar ein und kann täglich bis zum Fest Mariä Lichtmess besichtigt werden. Durch den Einwurf eines 50-Cent-Stücks erstrahlt die Krippe in festlichem Licht und es erklingt stimmungsvolle weihnachtliche Musik. Ihre Geschichte beginnt der Pfarrchronik zufolge im Jahr 1924. Postmeister Matthias Hubert, Hauptlehrer Peter Faas – Vater des späteren Prümer Studiendirektors und Museumsleiters Franz-Josef Faas – sowie Dechant Johannes Weber waren die damaligen Initiatoren. Die Krippenfiguren wurden beim Feldmochinger Bildhauer Otto Zehentbauer erworben. Die Waxweiler Künstlerin Paula Francois schuf dazu ein herausragendes dreiteiliges Landschaftsgemälde von Bethlehem mit See, Hirtenfeld und der Verkündigung der Geburt Jesu an die Hirten. Im Jahr 1930 kamen die Heiligen Drei Könige hinzu. In den 1980er- und 1990er-Jahren wurde die Darstellung der Weihnachtsgeschichte durch das Engagement vieler freiwilliger Helferinnen und Helfer sowie durch Spenden schrittweise erweitert, teilweise neugestaltet und mit zusätzlichen Figuren bereichert. Zudem war die Krippe damals als Leihgabe in der weltbekannten Ausstellung Krippana in Losheim zu sehen.
Michael Fischer |