02.01.2026
Auf Wunsch aktualisiert: Berufsinformationsabend bei der Polizei Prüm gab Einblicke hinter die Kulissen
Prüm (boß) Die Polizei Prüm rief, und zwei Mädchen und sieben Jungen kamen. Diesmal ging es nicht um den Verstoß gegen das Jugendschutzgesetz, einen Verkehrsunfall oder eine Strafanzeige,
sondern um einen eigens eingerichteten Berufsinformationsabend. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wollten sich ein Bild von der Polizeiarbeit machen und etwas über den Aufnahmetest, das dreijährige Studium (Abitur) und den zweijährigen Bildungsgang „Polizeidienst und Verwaltung“ (mittlere Reife) erfahren. Und das präsentierten die Einstellungsberater im Nebenamt, Polizeihauptkommissar Christian Schneider und Polizeikommissarin Denis Küppers von der Polizeiinspektion Prüm sehr anschaulich. Neben einführenden Worten über den Beruf bei der Schutz- und Kriminalpolizei kam eine Power Point Dokumentation, Videos und Bilder zum Einsatz, aufgelockert durch eigene Erfahrungen von Denis Küppers und Christian Schneider aus ihrem bisherigen Berufsleben. Da wurde deutlich, wie abwechslungsreich und herausfordernd der Polizeiberuf ist und dass er die verschiedensten Verwendungsmöglichkeiten bietet wie kaum ein anderer. Von der Schutzpolizei über die Kriminalpolizei und die Bereitschaftspolizei bis zu den technischen Einheiten sowie den Spezialkommandos. Vom Schichtdienstbeamten – und da haben wohl die meisten in den sechs Polizeipräsidien Verwendung gefunden – über Hundeführer bis zum Hubschrauberpiloten und Fachlehrer. Der zweitägige Eignungstest mit schriftlichen, mündlichen, ärztlichen und sportlichen Bereichen sei zu schaffen, machten die Einstellungsberater den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Mut. Dass aus der Gruppe so wenige Fragen gestellt wurden, ist ein Beweis dafür, wie umfassend und verständlich die Besucherinnen und Besucher informiert wurden. Groß wurden die Augen, als Denis Küppers die technische Ausrüstung – von der Pistole über den Gummiknüppel bis hin zum Teaser und der schusssicheren Weste – vorführte, und Christian Schneider ergänzte: „Wir sind bei der rheinland-pfälzischen Polizei technisch gut ausgestattet.“ Zum Abschluss ging es dann im wahrsten Sinne des Wortes hinter die Kulissen. Die Dienststelle wurde gezeigt, natürlich auch die Arrestzellen und der Fuhrpark. Einige hatten – laut Anfrage- sich bereits entschieden, nach dem Abitur bzw. mittlerer Reife zur Polizei zu gehen, andere wollten noch abwarten. Aber der Abend war sicherlich eine Entscheidungshilfe.
Heinz-Günter Boßmann
Bewerbungen und Infos: www.polizei.rlp.de/karriere Bewerbungen für das IT-Bachelorstudium bei der Polizei: www.polizei.rlp.de/karriere/angewandte-informatik
Aus dem Bewerbungsflyer:

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