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02.09.2025

Weitere 4,4 Millionen Euro Wiederaufbauhilfe für Dahlem genehmigt

Dahlem (red/boß) Für Wiederaufbau und Hochwasserschutz nach dem Flutereignis 2021 hatte das Land NRW der Gemeinde Dahlem bisher rund 13 Mio. € Wiederaufbauhilfe genehmigt. Davon hat die Bauabteilung

der Gemeindeverwaltung inzwischen bereits mehr als die Hälfte des Budgets verausgabt oder in Maßnahmen beauftragt. Die größten Investitionen erfolgten in die Schadensbeseitigung beim Abwasserwerk, bei Forstwegen und sonstigen Straßen und Wegen, bei verschiedenen Gebäuden und bei der Brückensanierung.
Die Wiederaufbaumaßnahmen erweisen sich oftmals umfangreicher, als zunächst festgestellt und geplant und es kommen weitere Maßnahmen dazu. Dafür hat das Land NRW in der Wiederaufbauförderung die „Änderungsanträge“ vorgesehen.
Die Gemeinde Dahlem hat den ersten Änderungsantrag gestellt und vom Land NRW jetzt weitere 4,4 Mio. Euro Wiederaufbauhilfe genehmigt bekommen. Zur Übergabe des neuen Förderbescheides kam Staatssekretär Daniel Sieveke stellvertretend für Ministerin Ina Scharrenbach vom Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung in den Ort Dahlem. An der sanierten Brücke in der Ortsmitte konnten Bürgermeister Jan Lembach und der Allgemeine Vertreter Erwin Bungartz den Bescheid entgegen nehmen.
Staatssekretär Daniel Sieveke: „Stein für Stein mit Herz an Herz – so haben wir Dahlem, so wie die anderen von der Starkregen- und Hochwasserkatastrophe betroffenen Städte und Gemeinden, in den vergangenen vier Jahren wiederaufgebaut. Uns war immer klar, dass der Wiederaufbau für alle kein Spaziergang wird, sondern ein harter und langer Marsch. Deshalb freue ich mich, dass das Ministerium weitere rund 4,4 Millionen Euro bereitstellt, um Dahlem nicht nur wiederaufzubauen, sondern zugleich zukunftssicher zu machen. Nordrhein-Westfalen bleibt verlässlich für die von der Starkregen- und Hochwasserkatastrophe betroffenen Kommunen.“
Die Mehrkosten des Änderungsbescheides fallen vor allem in den Bereichen Abwasserwerk, Straßen und Forstwege sowie Gebäudeschäden an. Ein erheblicher Teil der Maßnahmen konnte schon in den laufenden Aufträgen begonnen oder bereits erledigt werden. Neu hinzu gekommen sind auch die Förderungen für die Hochwasserschutzkonzepte. Für Berk liegt das Hochwasserschutzkonzept bereits vor und wurde den Bürgerinnen und Bürgern vorgestellt, für Dahlem wird das Konzept derzeit durch ein Ingenieurbüro erstellt anschließend folgt das Konzept für Kronenburg.
Bürgermeister Jan Lembach war anlässlich des Übergabetermins zuversichtlich, dass Schadensbeseitigung und praktischer Hochwasserschutz sowie die Hochwasserschutzkonzepte weiter intensiv angegangen werden.
„Die Gemeindeverwaltung hat zusammen mit den Planungsbüros und Ingenieuren sowie mit den beauftragten Unternehmen in den zurückliegenden beiden Jahren bereits einen hohen Millionen-Betrag aus dem Wiederaufbau in die Infrastruktur investiert. Das hilft unserer kleinen Gemeinde, damit Schäden beseitigt werden und möglichst nicht wieder vorkommen. Da sind wir auf einem guten Weg“, so Bürgermeister Jan Lembach.

Presse Gemeinde Dahlem