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20.11.2020

DNA-Probe bestätigt: Totes Tier an B51 bei Bitburg war nachweislich ein Wolf

Bitburg (red/boß) Das am 8.11.2020 tödlich überfahrene Tier auf der B51 in der Verbandsgemeinde Bitburger Land (input aktuell berichtete) war tatsächlich ein Wolf. Dies teilte am 20.11.2020 das rheinland-pfälzische Umweltministerium mit.

Es handelt sich um den schon aus Südhessen bekannten Wolfsrüden GW1835m. Dieser wurde am 14.09.2020 bei Ober-Modau nachgewiesen und hielt sich möglicherweise seit mindestens Mai 2020 in Südhessen auf. Sein genetisches Profil (Genotyp) lässt sich deutlich den Wölfen aus dem Alpenraum zuordnen.
GW1835m ist nach GW1554m („Billy“) der zweite Wolf, der in der Eifel nachgewiesen wurde. Seit 1. November ist dort das Präventionsgebiet Eifel-West in Kraft, Weidetierhalterinnen und -halter können dort Förderungen für Präventionsmaßnahmen beantragen. Von „Billy“ gibt es seit Juli keinen Nachweis mehr. Somit liegen derzeit keine Hinweise auf einen Wolf im Präventionsgebiet Eifel-West vor.
Sichtungen von lebenden und Funde von toten Luchsen und Wölfen können an die Hotline 06306-911199 oder via Mail an wolf@snu.rlp.de bzw. luchs@snu.rlp.de gemeldet werden.
Sobald Wölfe genetisch oder anhand einer Foto- oder Videoaufnahme bestätigt wurden, werden die Nachweise online veröffentlicht unter: snu.rlp.de/de/projekte/woelfe/verbreitung-recht/wolfsnachweise-rlp/

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