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19.11.2020

Stasi-Akten kommen ins Bundesarchiv nach Koblenz

Berlin/Koblenz (red/kf) Mit den Stimmen von CDU/CSU, SPD, FDP und Grünen hat der Deutsche Bundestag beschlossen, dass die Stasi-Akten künftig ins Bundesarchiv nach Koblenz wechseln.

Auch hier können beispielsweise Bürger, Medien und Wissenschaft sich darüber informieren, ob in den Unterlagen Informationen - etwa zur eigenen Person - enthalten sind. Die AfD stimmte dagegen und die Linke enthielt sich.

Das Ministerium für Staatssicherheit der DDR ließ seit den 50er Jahren DDR-Bürger, Oppositionelle und Bürgerrechtler durch annähernd 100.000 hauptamtliche Mitarbeiter des Geheimdienstes bespitzeln. Dazu kamen noch einmal doppelt so viele inoffizielle Mitarbeiter, die sogar Verwandte, Arbeitskollegen, Freunde und Nachbarn bespitzelten und an die Behörden auslieferten.
Auch in der heutigen Zeit sollen solche Vorgänge immer wieder zu beobachten sein, und dann - nach den Medien vorliegenden Unterlagen - an Behörden und Institutionen weitergegeben werden.

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