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08.10.2020

Neue belgische Schutzmaßnahmen in der Coronakrise ab 9. Oktober - Auch Anstieg in Ostbelgien zu beobachten

Brüssel/Eupen (boß) In Königreich Belgien mit seinen rund 11,5 Millionen Einwohnern wurden bisher 138.000 Coronafälle und über 10.000 Todesopfer nachgewiesen. Damit gehört das Nachbarland

zu den fünf meistbetroffenen Ländern Europas.
Auch in der Deutschsprachigen Gemeinschaft im Raum Eupen - St. Vith wachsen die Sorgen.
In der Woche vom 29. September bis zum 5. Oktober wurden dort rund 57 Menschen positiv getestet. Im Vergleich zur Vorwoche ist das ein Plus von 41. Hochgerechnet auf 100.000 Einwohner liegt die Inzidenzzahl der letzten sieben Tage bei rund 73. Allerdings bei 0 Krankenhausaufnahmen, berichtet die Tageszeitung GrenzEcho.
Ab dem 9. Oktober werden daher die Coronaregeln in ganz Belgien verschärft. Die Sperrstunde in den Kneipen setzt um 23 Uhr ein. In Kneipen und Cafés dürfen - abgesehen von Familienmitgliedern - nur noch vier Leute an einem Tisch sitzen und es wird dringend empfohlen, die Arbeit von zuhause zu erledigen.
Außerdem sollen die Bürger pro Monat nur noch mit drei Personen außerhalb der Familie engen Kontakt pflegen.
Dazu kommen natürlich die Abstands- und Hygieneregeln sowie der Mund-Nasen-Schutz.

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