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23.06.2020

Drei schwerverletzte Motorradfahrer nach Unfällen in der Hocheifel

Adenau (red/boß) Am Dienstagnachmittag, den 23.06.2020, zwischen 15:45 Uhr und 18:15 Uhr ereigneten sich im Dienstgebiet der Polizeiinspektion Adenau insgesamt zwei Verkehrsunfälle mit drei schwerverletzten Motorradfahrern.

Gegen 15:45 Uhr befuhr ein 23-jähriger Motorradfahrer aus der Verbandsgemeinde Adenau die K5 aus Fahrtrichtung Aremberg kommend in Fahrtrichtung Dorsel. Auf der kurvenreichen Strecke verlor dieser aufgrund eines Fahrfehlers alleinbeteiligt in einer Linkskurve die Kontrolle über sein Zweirad und kam sodann nach rechts von der Fahrbahn ab. Der Fahrzeugführer sowie sein Gefährt wurden im Zuge dessen in einen unmittelbar zur Fahrbahn angrenzenden Bachlauf geschleudert. Nur mit viel Glück verfehlte der Fahrzeugführer einen größeren Betonblock mit Kanaldeckel. Anschließend konnte sich der Fahrzeugführer aus seiner Notlage befreien und die gegenüberliegenden Grünstreifen erreichen, um sich so auf andere Verkehrsteilnehmer aufmerksam zu machen. Zwei zufällig vor Ort befindliche Verkehrsteilnehmer konnten als Ersthelfer fungieren und einen Notruf absetzen. Nach Abschluss der Verkehrsunfallaufnahme sowie einer rettungsdienstlichen Behandlung des Fahrzeugführers wurde dieser in ein umliegendes Krankenhaus verbracht. Dieser erlitt diverse Knochenfrakturen. Lebensgefahr besteht nicht.

Des Weiteren wurde hiesiger gegen 18:15 Uhr ein Verkehrsunfall mit Personenschaden unter Beteiligung zweier Motorradfahrer auf der Grand-Prix-Strecke des Nürburgrings gemeldet. Im Zuge der Touristenfahrten kam es zu einer seitlichen Kollision zweier Motorräder im Bereich der ersten 180-Grad-Kurve (Mercedes-Benz-Tribüne), unmittelbar nach dem Start-Ziel-Bereich. Daraus resultierend stürzten beide Fahrzeugführer auf die Fahrbahn und wurden samt ihrer Fahrzeuge auf das linksseitige Kiesbett geschleudert. Die beiden aus Nordrhein-Westfalen stammenden Verkehrsunfallbeteiligten wurden durch den vor Ort befindlichen Rettungsdienst schwerverletzt in die umliegenden Krankenhäuser verbracht. Auch hier besteht glücklicherweise keine Lebensgefahr.

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