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18.05.2020

Aktualisiert: Bombenfund am Mattheiser Weiher – Gelände wird abgesperrt

Trier (red/boß) Bei Bauarbeiten in der Nähe des Mattheiser Weihers ist am Morgen eine vermutlich aus dem Zweiten Weltkrieg stammende Fliegerbombe gefunden worden. Das Gelände wird derzeit abgesperrt,

Berufsfeuerwehr und Polizei sind vor Ort. Der Kampfmittelräumdienst Rheinland-Pfalz ist unterwegs, um die Bombe zu untersuchen. Weitere Details sind noch nicht bekannt.

Aktualisierte Pressemeldung:
Bei Baggerarbeiten in der Nähe des Mattheiser Weihers ist am Montagmorgen, 18. Mai, eine vermutlich aus dem Zweiten Weltkrieg stammende Fliegerbombe gefunden worden. Die Bombe liegt in einer Baugrube auf einem privaten Grundstück. Das Gelände ist abgesperrt und wird von Mitarbeitern des Trierer Ordnungsamtes bewacht.
Von der Bombe geht derzeit keine Gefahr aus. Die zuständigen Behörden werden am Mittag beraten, wann die Entschärfung durch die Experten des Kampfmittelräumdienstes Rheinland-Pfalz vorgenommen wird und welche Evakuierungsmaßnahmen dazu nötig sind. Laut einem Experten des Kampfmittelräumdienstes ist der Zustand der Bombe gut, auch der des Zünders. Voraussichtlich wird die Bombe per Seilscheibe aus der Entfernung entschärft.
Es handelt sich um eine britische 250-Kilo-Fliegerbombe des Typs MC 500. Eine solche Bombe wurde vergangenes Jahr auch in Euren am Sportplatz gefunden und dort entschärft.

Nachtrag:
Die Weltkriegsbombe, die am Morgen im Trierer Stadtteil Heiligkreuz gefunden wurde, wird am Mittwochabend gegen 20 Uhr entschärft. Darauf haben sich Vertreter des Stabs aus städtischen Ämtern unter Leitung der Berufsfeuerwehr Trier, der Polizei, des Kampfmittelräumdienstes Rheinland-Pfalz und weiterer beteiligter Behörden und Organisationen verständigt.
Um jegliche Gefährdung auszuschließen, müssen für den Zeitraum der Entschärfung in einem Radius von 500 Metern um den Fundort der Bombe rund 2700 Bewohnerinnen und Bewohner ihre Häuser verlassen. Die Straßen des Evakuierungsgebietes werden gegen 17 Uhr gesperrt, bis 18 Uhr müssen die Bewohnerinnen und Bewohner die Häuser verlassen haben.
Die genauen Straßenzüge und Hausnummern, die evakuiert werden, eine Notunterkunft für Bewohnerinnen und Bewohner sowie die genauen Zeitpläne werden sobald wie möglich an die Presse kommuniziert sowie auf www.trier.de veröffentlicht. Außerdem erhalten die Bewohnerinnen und Bewohner Handzettel, die durch die Freiwilligen Feuerwehren an die Haushalte im Evakuierungsgebiet verteilt werden.

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