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14.05.2020

Infektionsfall in Trierer Schule - Kontaktpersonen werden informiert

Trier (red/boß) In der Nelson-Mandela-Realschule plus in Trier hat sich eine Lehrerin mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. Die Schulleitung informiert zurzeit das Lehrerkollegium und die betroffenen Familien

der Schülerinnen und Schüler.
Das Gesundheitsamt der Kreisverwaltung, das sowohl für den Landkreis wie auch für die Stadt Trier und damit für die städtische Realschule plus zuständig ist, hat von dem positiven Testergebnis erfahren und die Lehrerin informiert. Der Frau geht es den Umständen entsprechend gut. Sie hat bis Ende der vergangenen Woche in der Schule unterrichtet. Weil sich bei ihr Symptome zeigten, wurde in dieser Woche ein Test auf COVID-19 durchgeführt. Das Ergebnis liegt nun vor.
Da die betroffene Lehrerin in der Schule alle Hygienemaßnahmen wie das Tragen eines Mund- und Nasenschutzes, das Beachten des Mindestabstandes und regelmäßiges Händewaschen korrekt eingehalten hat, sind das Lehrerkollegium sowie die Schülerinnen und Schüler, die in der vergangenen Woche anwesend waren nach Einordnung des Robert-Koch-Institutes Kontaktpersonen der Kategorie II. Sie werden informiert und sollen sich testen lassen, falls Symptome auftreten. Natürlich sollen sie in diesem Fall auch nicht mehr in die Schule kommen.

So wie der Fall sich darstellt, ist jedoch keine grundsätzliche Schließung der Schule oder einzelner Klassen notwendig. Das Gesundheitsamt steht in engen Kontakt mit der Schulleitung.
In der vergangenen Woche haben sich insgesamt 77 Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 9 und 10 in der Trierer Schule aufgehalten. Die betroffene Lehrerin hat in der vergangenen Woche jedoch nur 28 Jugendliche unterrichtet und hatte mit ihnen Kontakt. Diese Schülerinnen und Schüler und ihre Familien werden nun über den Infektionsfall informiert. Außerdem sind die Lehrkräfte, die Schulsozialarbeiter und die Bediensteten im Schulsekretariat – insgesamt 34 Personen – durch die Schulleitung auf den Fall hingewiesen und sensibilisiert worden.
Auch die Stadt Trier als Schulträger sowie die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion als Schulaufsichtsbehörde sind in Kenntnis gesetzt worden.

Darüber hinaus wurden dem Gesundheitsamt Trier-Saarburg heute keine weiteren Fälle einer Infektion mit dem SARS-CoV-2 Erreger gemeldet. Damit bleibt es bei 193 bestätigten Infektionen im Landkreis Trier-Saarburg, in der Stadt Trier bei 100.
Insgesamt acht Patienten aus der Stadt und dem Landkreis befinden sich in stationärer Behandlung, davon ein Patient im Kreiskrankenhaus Saarburg und sieben im Corona-Gemeinschaftskrankenhaus Trier.
Bisher sind seit dem 28. März acht Personen aus dem Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamtes verstorben - zuletzt am 8. Mai ein Patient aus dem Landkreis Trier-Saarburg.
Inzwischen konnten insgesamt 272 Quarantäneverfügungen vormals positiv getesteter Personen aufgehoben werden. Dabei handelt es sich um 176 Personen aus dem Landkreis und 96 aus der Stadt Trier.
Der jüngst festgelegte Richtwert für eine Überprüfung der beschlossenen Lockerungen ist die 7-Tage-Inzidenz. Sie bemisst die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Liegt der Wert über 50, müssen die Lockerungen überprüft werden. Aktuell liegt die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis bei 0,7 und in der Stadt Trier bei 0.

Presse Stadtverwaltung Trier

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