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16.03.2020

Motorradsaison in der Eifel beginnt mit drei schweren Unfällen

Heidweiler/Bruch/Zell (red/boß) Kaum kommt die Sonne raus, geht es auch schon wieder los mit den schweren Motorradunfällen. Am Sonntag, 15.03.2020, befuhren drei Motorradfahrer gegen 11.30 Uhr

die L 43 von Dreis (VG Wittlich-Land) in Richtung Heidweiler. Kurz vor Heidweiler kollidierte der erste Motorradfahrer der Dreiergruppe, der 57-jährige Fahrer einer Yamaha, mit der Hirschkuh einer querenden Rotwildrotte. Er stürzte und blieb nach ca. 30 m schwer verletzt mit mehreren Knochenbrüchen im Straßengraben liegen. Der Fahrer wurde mit dem Hubschrauber ins Brüderkrankenhaus nach Trier geflogen. Am Motorrad entstand ca. 5.000 Euro Sachschaden. Die Hirschkuh wurde später verendet im Wald durch den Jäger gefunden.

Bruch: Ein 49-jährige Motorradfahrer befuhr am 15.03.2020 gegen 16.15 Uhr als Letzter einer vierköpfigen Motorradgruppe die L 50 von Bruch in Richtung Arenrath. In einer langgezogenen Rechtskurve kurz hinter Bruch verlor er aufgrund eines Fahrfehlers - vermutlich mangelnde Fahrpraxis zu Saisonbeginn - die Kontrolle über seine Harley Davidson, geriet von seiner Spur auf die Gegenfahrbahn und touchierte dort die Straßenleitplanke. Er stürzte und zog sich eine Fraktur des linken Sprunggelenkes zu. Er wurde stationär ins Krankenhaus Wittlich eingeliefert. An der Harley Davidson entstand lediglich ein Schaden von ca. 750 EUR.

Zell/Mosel: Auf der B 421 im Zeller Berg kam es am Sonntagmittag um 12:00 Uhr zu einem Motorradunfall. Ein 39-jähriger Motorradfahrer aus Baden-Württemberg fuhr talwärts in Richtung Zell und überholte einen PKW. Beim Wiedereinscheren kam der Kradfahrer aufgrund bislang ungeklärter Ursache zu Fall und schleuderte gegen eine Mauer, die sich unmittelbar neben der Fahrbahn befand. Hierbei zog er sich schwere Verletzungen zu. Nach bisheriger Erkenntnis besteht keine Lebensgefahr. An der Maschine entstand Sachschaden von rund 6.000 Euro.

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