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04.02.2020

Gerolsteiner Brunnen zieht Bilanz für 2019: Gesamtabsatz ging um 3,5% zurück - CO2-Reduktion im Visier

Gerolstein (red/boß) „Nach dem Rekordsommer 2018 hat sich der Markt insgesamt wieder auf einen normalen und erwartbaren Absatz eingependelt. Die temperaturbedingten Sondereffekte von 2018

sind im abgelaufenen Geschäftsjahr ausgeblieben und machen sich im Geschäftsverlauf bemerkbar“, bilanziert Roel Annega, Vorsitzender der Geschäftsführung des Gerolsteiner Brunnen. Der Gesamtabsatz des Gerolsteiner Brunnen an Mineralwasser und mineralwasserbasierten Erfrischungsgetränken ist 2019 mit 7,76 Mio. Hektolitern um 3,5 Prozent niedriger ausgefallen als im Vorjahr. Der Gesamt-Nettoumsatz liegt mit 301,9 Mio. Euro um 2,2 Prozentpunkte unter dem Vorjahresniveau. Wachstum verzeichnet Gerolsteiner insbesondere bei Glas-Mehrweg und im Trendsegment stilles Mineralwasser. „2020 werden wir unseren Qualitäts- und Nachhaltigkeitskurs konsequent fortführen. Das Erreichen von Klimaneutralität entlang der gesamten Wertschöpfungskette ist ein weiterer wichtiger Schritt für das laufende Jahr“, so Annega.
Gerolsteiner setzt auf Gebindevielfalt mit deutlichem Fokus auf Mehrweg. Der Mehrweganteil am Gerolsteiner Absatz liegt bei rund 67 Prozent und damit deutlich über dem Marktdurchschnitt. Der Trend zur Glasflasche setzt sich fort. Für die im Jahr 2010 eingeführte Gerolsteiner 1,0-Liter-Glas-Mehrwegflasche im 6er-Kasten verzeichnet der Mineralbrunnen 2019 ein Absatzplus von 13,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Mit der Einführung einer 0,75-Liter-Individualglasflasche im 12er-Kasten kommt Gerolsteiner dem verstärkten Verbraucherwunsch nach Mineralwasser in Glas-Mehrwegverpackungen entgegen. Seit Oktober 2019 gibt es das stille Mineralwasser Gerolsteiner Naturell in dem neuen 0,75-Liter-Glasgebinde, Gerolsteiner Sprudel und Medium folgen 2020. Anfang des Jahres nimmt Gerolsteiner eine weitere neue Glas-Mehrweganlage in Betrieb und investiert in den weiteren Ausbau der Lager- und Verladekapazitäten, um der gestiegenen Nachfrage im Mehrwegsegment nachzukommen.
„Das Naturprodukt Mineralwasser ist auf eine intakte Umwelt angewiesen. Nachhaltigkeit war dementsprechend immer schon Teil der DNA unseres Unternehmens“, betont Annega. Jetzt vollzieht Gerolsteiner einen wichtigen weiteren Schritt und bekennt sich als erster Brunnen zum 1,5-Grad-Ziel, wonach der von den Menschen verursachte globale Temperaturanstieg durch den Treibhauseffekt auf unter 1,5 Grad Celsius begrenzt werden soll. „Wir werden 2020 entlang der gesamten Wertschöpfungskette klimaneutral. Dabei setzen wir, neben Maßnahmen zur CO2-Reduktion, auf die Kompensation nicht vermeidbarer Emissionen mit international zertifizierten Klimaschutzprojekten.“ Auch bei der CO2-Reduktion hat Gerolsteiner sich ein ehrgeiziges Ziel gesteckt: bis zum Jahr 2030 will der Mineralbrunnen die selbst verursachten Emissionen im Vergleich zum Jahr 2016 um 59 Prozent reduzieren. Zu den Maßnahmen gehören unter anderem der Einsatz von Recycling-PET, die Reduktion fossiler Brennstoffe, die Umstellung auf Ökostrom und der Einsatz von Elektro-Gabelstaplern. Darüber hinaus weitet Gerolsteiner sein bereits seit 2013 bestehendes Engagement für klimastabile Wälder in der Region im Rahmen des Projektes „Gerolsteiner Zukunftswald“ aus.

Presse Gerolsteiner Brunnen

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