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08.01.2020

Halsbrecherische Flucht eines Wilderer-Duos

Bad Münstereifel-Mahlberg (red/boß) Montagabend, 06.01.2020, erhielt ein Jagdaufseher gegen 22 Uhr Kenntnis von Schüssen in seinem zu betreuenden Revier. Sofort begab sich der 47-jährige Aufseher zur besagten Örtlichkeit.

Dort erkannte er einen mit eingeschaltetem Licht in der Gemarkung stehenden Wagen. Bei dem Fahrzeug handelte es sich um einen schwarzen Ford Pickup Ranger.
Der 47-Jährige erblickte zwei Personen im Fahrzeug. Als er mit seinem Wagen von hinten auf den Pickup zufuhr, setzte sich dieser in Bewegung. Mit hoher Geschwindigkeit verfolgte nun der Jagdaufseher das flüchtende Fahrzeug über eine Wiese in Richtung einer Landstraße. Von einer zirka zwei Meter hohen Böschung "übersprang" der Fahrer des Pickups mit seinem Fahrzeug die Landstraße.
Um mögliche Gefährdungen anderer auszuschließen, brach der 47-Jährige die Verfolgung der mutmaßlichen Wilderer ab. Er informierte umgehend die Polizei.
Während seiner Verfolgung konnte er aufgrund der Fahrweise des Flüchtigen mehrere Stücke Rotwild auf der Ladefläche des Pickup erkennen. Es wurde Strafanzeige wegen Jagdwilderei erstattet.

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