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30.10.2019

Straßensperrung und Schulräumung: Verdächtiges Päckchen bei der jüdischen Gemeinde in Trier

Trier (red/boß) Wegen eines verdächtigen Päckchens, das am Dienstagmittag, 29. Oktober, in der Geschäftsstelle der Jüdischen Synagoge in Trier abgegeben worden war, hatte die Polizei kurzfristig mehrere Straßen gesperrt

und ein Gymnasium räumen lassen. Das Päckchen stellte sich dann aber als ungefährlich heraus.
Gegen 13.40 Uhr hatten Mitarbeiter der Synagoge die Polizei über die verdächtige Postsendung informiert. Der Absender war den Mitarbeitern unbekannt und ein entsprechendes Päckchen wurde auch nicht erwartet. Nach Würdigung aller Umstände sperrte die Polizei die Kaiserstraße ab der Weberbach und die Hindenburgstraße bis zum Augustinerhof komplett. Darüber hinaus wurde die Schulleitung des angrenzenden Humboldt-Gymnasiums informiert und die Schule geräumt.
Nachdem weitere Ermittlungen erfolgt waren und Spezialisten der Polizei das Päckchen näher untersucht hatten, konnte gegen 15.15 Uhr Entwarnung gegeben werden. Der Inhalt bestand aus Büchern und Broschüren eines Verlages, der die Sendung unaufgefordert übersandt hatte.

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