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08.04.2019

Anklage wegen heimtückischem Mord an früherem Lebensgefährten erhoben

Saarbrücken/Püttlingen (red/boß) Die Staatsanwaltschaft Saarbrücken hat im Verfahren gegen eine 57-jährige Deutsche wegen heimtückischen Mordes an ihrem früheren Lebensgefährten Anklage zum Landgericht –

Schwurgericht – in Saarbrücken erhoben.
Nach dem Ergebnis der Ermittlungen soll die Angeschuldigte am Abend des 07.02.2019 dem 46-jährigen Tatopfer vor dessen krankengymnastischer Praxis in Püttlingen-Köllerbach aufgelauert haben. Als das Opfer die Praxis verließ und mit dem Abschließen der Tür der Praxis befasst war, soll die Angeschuldigte den 46-Jährigen angesprochen und unmittelbar mittels einer Pistole vier Schüsse auf das arg- und wehrlose Opfer abgegeben haben, um dieses zu töten. Dieses erlag seinen Schussverletzungen. Anschließend ließ sich die Angeschuldigte noch am Tatort widerstandslos festnehmen. Sie befindet sich seit dem Folgetag in Untersuchungshaft.
Zum Tatvorwurf hat sich die Angeschuldigte nicht förmlich eingelassen. Allerdings räumte sie die Tat gesprächsweise gegenüber mehreren Polizeibeamten ein.
Die Angeschuldigte und das Opfer waren bis zur Trennung in 2012 geraume Zeit miteinander liiert.
Die Tatwaffe hatte die Angeschuldigte als Mitglied eines Schützenvereins legal im Besitz.
Der Tatnachweis soll vor allem durch Zeugen und ein rechtsmedizinisches Gutachten geführt werden.

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