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06.02.2019

34-Jähriger nach Feuer in Mehrfamilienhaus mit 11 Verletzten wegen Verdachts auf Brandstiftung in U-Haft

Trier (red/boß) Nach dem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Trier-Quint am Dienstagabend hat die Polizei einen 34-jährigen Hausbewohner vorläufig festgenommen. Die Staatsanwaltschaft hat

einen Untersuchungshaftbefehl beantragt. Der Mann soll im Laufe des Mittwochs, 6. Februar, dem Haftrichter beim Amtsgericht Trier vorgeführt werden.
Elf Menschen wurden bei dem Brand verletzt. Am Dienstagabend gegen 19.20 Uhr war das Feuer in einem Appartement des Mehrfamilienhauses ausgebrochen. Insgesamt sind in dem Anwesen 16 Wohneinheiten. Die anwesenden Bewohner konnten von der Feuerwehr Trier teilweise über Leitern aus dem Haus evakuiert werden.
Insgesamt wurden elf Menschen im Alter von 28 bis 64 Jahren verletzt. Sieben Hausbewohner wurden wegen Verdachts auf Rauchgasintoxikation in verschiedene Krankenhäuser eingeliefert. Vier weitere Menschen wurden vor Ort wegen Schocks behandelt.
Das Haus war wegen starker Verrußung nicht mehr bewohnbar. Der Sachschaden wird auf etwa 100.000 Euro geschätzt.
Noch am Brandort nahm die Polizei den 34-jährigen Mann fest. In seinem Appartement war das Feuer ausgebrochen. Er räumte ein, den Brand gelegt zu haben. Zur Motivation kann derzeit noch nichts gesagt werden.
Der unter anderem wegen Gewaltdelikten vorbestrafte Mann befindet sich derzeit im Polizeigewahrsam und wird im Laufe des Tages dem Haftrichter beim Amtsgericht Trier vorgeführt.
Die Ermittlungen der Trierer Kripo dauern an.

Presse Polizei Trier

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