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01.02.2019

Sieben Anrufe von falschen Polizeibeamten in Mayen

Mayen (red/boß) Am Abend des Donnerstag, 31.01.19, meldeten sich bei der Polizei Mayen sieben Betroffene aus dem Stadtbereich Mayen, die Anrufe durch falsche Polizeibeamte erhalten haben.

In allen Fällen reagierten die Betroffenen richtig, indem sie den Telefonhörer auflegten und keine persönlichen Daten preisgaben.

Die Polizei rät:
In diesen Fällen, in denen vorwiegend ältere Menschen Opfer von Trickbetrügern werden, ist das Ziel der Betrüger, das Vertrauen der Opfer mit erfundenen Geschichten zu erschleichen und sie unter Druck zu setzen, Bargeld, Schmuck und Wertgegenstände herauszugeben. Dabei nutzen sie eine Technik, die bei einem Anruf auf dem Display der Geschädigten die Notrufnummer 110, die Rufnummer der örtlichen Polizei oder andere behördliche Nummern erscheinen lassen.
   - Die Polizei ruft niemals mit der 110 an -
Erscheint diese Nummer in Ihrem Telefondisplay, können Sie sicher sein, dass es sich um einen Betrüger handelt, denn heben Sie ab, wird der Betrüger versuchen Ihnen glaubwürdig zu vermitteln, dass Ihr Geld und Ihre Wertsachen nicht sicher seien. Er bietet Ihnen an, die Polizei werde in Zivil vorbei kommen, um Ihr Erspartes "in Sicherheit" zu bringen.
Legen Sie den Hörer auf wenn
   - Sie der Anrufer nach persönlichen und finanziellen Verhältnissen oder anderen sensiblen Daten fragt.
   - Sie aufgefordert werden Geld oder Wertsachen herauszugeben oder Ihr Konto aufzulösen.
   - Sie der Anrufer unter Druck setzt.
   - Sie nicht sicher sind wer anruft.
Verständigen Sie Ihre örtliche Polizeidienststelle. Öffnen Sie unbekannten Personen nicht die Tür. Übergeben Sie Unbekannten kein Geld oder Wertsachen Ziehen Sie eine Vertrauensperson hinzu, z.B. Nachbarn oder Verwandte, auch wenn der Anrufer dies ausdrücklich verbietet.

Sollten Sie Opfer eines Betruges geworden sein, wenden Sie sich bitte sofort an Ihre örtliche Polizeidienststelle und erstatten Sie Anzeige.
Polizeiinspektion Mayen 02651-8010 Kriminalpolizei Mayen 02651-8010

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