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15.12.2017

Ermittlungsverfahren wegen tödlichen Arbeitsunfalls in Roth bei Prüm eingestellt

Trier/Roth bei Prüm (boß) Zu dem kürzlich gemeldeten tödlichen Arbeitsunfall aus dem August 2017 teilt die Staatsanwaltschaft Trier auf Anfrage der Nachrichtengentur INPUT-Medien folgendes mit:

Am 30.08.2017 wurde ein 46 Jahre alter Betriebshelfer eines landwirtschaftlichen Betriebs in Roth bei Prüm tödlich verletzt, als er beim Austrieb einer Kuh-Herde aus dem Stall auf die Weide von einem der Tiere überrannt wurde. Hierbei erlitt er schwere Verletzungen, denen er wenig später erlag.
Die Ermittlungen haben keine Hinweise darauf ergeben, dass der Tod des Verstorbenen auf ein strafrechtlich relevantes Verhalten zurückzuführen ist. Betriebliche Mängel, die unfallursächlich gewesen sein könnten, wurden nicht festgestellt.
Das Todesermittlungsverfahren ist daraufhin mit Verfügung vom 07.10.2017 eingestellt worden.
 
Hintergrundinformation:
Bei dem hier geführten Verfahren handelt es sich um ein Todesermittlungsverfahren nach § 159 der Strafprozessordnung. Ein solches wird immer dann eingeleitet, wenn Anhaltspunkte vorhanden sind, dass jemand eines nicht natürlichen Todes gestorben ist. Normzweck dieser kriminalpolizeilichen Bestimmung ist es , der Staatsanwaltschaft die Prüfung und Entscheidung darüber zu ermöglichen, ob Anhaltspunkte für ein etwaiges Fremdverschulden am Tod des Verstorbenen bestehen und diesbezüglich ein Ermittlungsverfahren einzuleiten ist. Nach den durchgeführten Ermittlungen haben sich solche Anhaltspunkte vorliegend nicht ergeben.

Leitender Oberstaatsanwalt Peter Fritzen

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