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14.12.2017

Krankenhäuser in der Region denken über Kooperationen und strategische Partnerschaften nach

Trier/Saarburg (red/boß) Krankenhauslandschaft in Bewegung. Überall im Land geht die Angst um, dass Krankenhäuser geschlossen bzw. Abteilungen eingestellt werden könnten. Da die Medizin in den letzten Jahren immer komplexer und anspruchsvoller geworden ist,

sind Kooperationen und strategische Partnerschaften angesagt, um auch abseits der Ballungsbiete und größeren Städte eine hohe medizinische Qualität aufrechtzuerhalten. Deshalb liegt es nahe, dass das Mutterhaus in Trier mit dem Kreiskrankenhaus St. Franziskus in Saarburg eine strategische Partnerschaft zur Bildung von medizinischen Kompetenzzentren eingeht. Die dazu verfasste Rahmenvereinbarung wird am 15. Dezember in der Kreisverwaltung in Trier vorgestellt.
Begonnen wird in den Fachabteilungen Gefäß- und Viszeralchirurgie.
Eine weitere Zusammenarbeit in zusätzlichen Behandlungszentren ist geplant, um die Region auch in Zukunft mit gleichbleibend hoher Qualität medizinisch zu versorgen und damit attraktiv und lebenswert zu erhalten.
Erst kürzlich war von verantwortlicher Stelle kritisiert worden, dass es in den Städten mit größeren Kliniken zu Lasten des ländlichen Raumes eine Mehrfachversorgung in einzelnen Disziplinen gebe.
Zurzeit sind auch entsprechende Maßnahmen durch Umorgnisationen inform von einerseits Abteilungsschließungen (Geburtshilfe) und andererseits Erweiterungen sowie Kooperationen im St. Josef-Krankenhaus in Prüm im Gange.

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