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08.12.2017

Frauen-Handball-WM 4. Spieltag - Rumänien vorzeitig Gruppensieger,

Trier (red/boß) Mit dem 28:22-Erfolg feierte Slowenien vor 1590 Zuschauern in dieser Partie den dritten Sieg im vierten Spiel – und damit standen auch alle vier Achtelfinalteilnehmer aus Trier bereits fest. „Wir sind froh,

dass wir das Achtelfinalticket in der Tasche haben. Mit 6:2 Punkten nach vier Spielen hatten wir nicht unbedingt gerechnet“, sagte Sloweniens Trainer Uros Bregar, der nach der 18:9-Halbzeitführung seinen Nachwuchsspielerinnen die Chance gab, sich zu zeigen. Paraguay gab bis zum Schluss alles – und Trainer Ruben Nera meinte zum 13:10 seines Teams nach der Pause: „Das war vielleicht die beste Halbzeit einer paraguyanischen Frauenhandballmannschaft überhaupt.“ Mit Sabrina Fiore wurde auch erstmals eine Paraguyanerin als beste Spielerin der Partie gekürt.
Das Spiel Rumänien – Angola war richtig hart umkämpft: Der Afrikameister setzte sich dank Torfrau Cristina Branco sensationell auf 12:8 gegen den WM-Dritten von 2015 ab. „Wir haben lange Zeit gebraucht, bis wir im Spiel waren. Angola hat uns heute alles abverlangt“, sagte Rumäniens Trainer Ambros Martin. Beim 13:13 glich seine Mannschaft erstmals aus, doch die Afrikanerinnen zogen nochmals auf 21:19 davon. Am Ende war es neben Torfrau Yuliya Dumanska wieder einmal Welthandballerin Cristina Neagu, die den Unterschied ausmachte. Nach dem 23:23 erzielte sie die letzten vier rumänischen Treffer zum 28:24-Endstand. Die mehreren Hundert Rumänen unter den 3123 Fans feierten ausgelassen den Erfolg und die verlustpunktfreie Tabellenführung. Durch das Remis von Frankreich und Spanien steht Rumänien vor dem finalen Topspiel gegen Frankreich am Freitag bereits als Gruppensieger fest.
3316 Zuschauer sahen am Donnerstagabend eine wahren Thriller zwischen dem Olympiazweiten Frankreich und dem zweifachen EM-Zweiten Spanien. Erst führten die Iberer 8:4, dann setzte sich Frankreich mit einer 7:1-Serie ab und sah beim 17:13 schon wie der Sieger aus. Doch die Spanierinnen kämpften sich Tor um Tor heran – mit dem Schlusspfiff gelang Carmen Martin per Siebenmeter das 25:25. „Mit diesem Punkt hatten wir nicht mehr gerechnet“, sagte Spaniens Trainer Carlos Viver. „Wir schon etwas enttäuscht, aber für die Fans war diese Partie sicherlich ein tolles Erlebnis“, entgegnete Frankreichs Trainer Olivier Krumbholz.

Slowenien (6:2 Punkte) sowie Frankreich und Spanien (beide 5:3) kämpfen am Freitag somit um die Plätze zwei bis vier. Für die Abendsession gibt es nur noch vereinzelte Stehplatzkarten. Für das erste Spiel Angola – Paraguay gilt wieder die Treueaktion – wer eine Eintrittskarte aus einem vorangegangen Spiel bei der Tageskasse vorzeigt, erhält eine Freikarte für das Mittagsspiel. Die Tageskasse hat ab 8 Uhr geöffnet.

Ergebnisse und Spielplan Gruppe A in Trier:

Samstag, 2. Dezember:
Rumänien - Paraguay  29:17 (16:7)
Frankreich – Slowenien 23:24 (10:13)
Spanien – Angola 28:24 (15:13)

Sonntag, 3. Dezember:
Slowenien – Rumänien 28:31 (14:14)
Angola – Frankreich 19:26 (10:11)
Paraguay – Spanien 15:32 (6:16)

Dienstag, 5. Dezember:
14 Uhr: Slowenien – Angola 32:25 (15:15)
18 Uhr: Frankreich - Paraguay 35:13 (14:10)
20.30 Uhr: Rumänien - Spanien  19:17 (9:7)

Donnerstag, 7. Dezember:
14 Uhr: Paraguay – Slowenien 22:28 (9:18)
18 Uhr: Rumänien – Angola 27:24 (14:14)
20.30 Uhr: Spanien – Frankreich 25:25 (10:11)

Freitag, 8. Dezember:
14 Uhr: Angola - Paraguay
18 Uhr: Frankreich - Rumänien
20.30 Uhr: Spanien - Slowenien


 

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